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Provisorische Rettungswache soll kommende Woche übergeben werden

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Wer in den vergangenen Wochen durch die Oldesloer Straße in Schnelsen gefahren ist, dürfte es bemerkt haben. Auf dem Grundstück 21-23 wird eifrig gearbeitet. Die Rettungswache ist so gut wie fertig und soll nach Angaben der Hamburger Innenbehörde bereits in der kommenden Woche übergeben werden.

 

Schon Anfang Dezember sollen die beiden dort stationierten Rettungswagen die ersten Einsätze fahren. „Ab dann stehen immer vier Einsatzkräfte 24 Stunden, 365 Tage im Jahr für Rettungsdienste zur Verfügung“, berichtet Ruth Carstens vom Leitungsstab der Feuerwehr. Eine gute Nachricht für Schnelsen, das seit Jahren auf eine Rettungswache gewartet hatte. Denn um in den staugeplagten Stadtteil zu gelangen, benötigen die Einsatzkräfte bisher häufig zu lang. „So kann der zuständige Rettungswagen vom derzeitigen Standort in Niendorf die nordwestlichen Teile Schnelsens nicht innerhalb der geforderten fünf Minuten erreichen. Dadurch kommt es im Bereich Schnelsen regelmäßig zu einer verzögerten notfallmedizinischen Versorgung der Bürger“, erläuterte der Sprecher der Feuerwehr Hamburg, Brandrat Werner Nölken, unlängst im Niendorfer Wochenblatt

Allerdings: Wie bereits mehrfach berichtet, handelt es sich bei der neuen Rettungswache an der Oldesloer Straße lediglich um eine Interimslösung. Die Fahrzeughalle in Stahlbauweise und die Container, die Umkleide-, Sanitär-, Ruhe- und Büroräume beherbergen, lassen sich leicht wieder abbauen, sobald ein geeignetes Grundstück für  eine permanente Rettungswache gefunden und diese realisiert wurde.

Das vor gut einem Jahr ins Auge gefasste Areal am Wunderbrunnen (das Niendorfer Wochenblatt berichtete) hat die Feuerwehr indes wieder verworfen. „Das Grundstück, der zur Verfügung stehende Flächenzuschnitt und die Lage am Wunderbrunnen haben sich im Verlauf der weiteren Planungsarbeiten und nach eingehender Prüfung als ungeeignet für den Betrieb einer Feuer- und Rettungswache   erwiesen“, sagt Carstens. „Wir haben die Suche daher erneut aufgenommen, Ergebnisse gibt es aber noch nicht.“  cs

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