Eine Zeitkapsel brachten Ulrich Mumm, Birgit Schäfer und Elisabeth Lorenz-Meyer (v.li.) von der Bürgerstiftung Hamburg in den Boden

Jung und Alt zusammen

Grundsteinlegung für generationenübergreifendes Wohnen in Schnelsen

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Seit Monaten wird auf dem Gelände des ehemaligen Autohauses Noack an der Ecke Oldesloer Straße/Schleswiger Damm in Schnelsen eifrig gewerkelt. Nun konnte dort die Grundsteinlegung für ein ganz besonderes Wohnprojekt gefeiert werden.

 

Bis Ende 2018 entstehen auf dem 2261 Quadratmeter großen Grundstück 43 teils barrierefreie Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von 2980 Quadratmetern. Davon sind 80 Prozent öffentlich geförderte Sozialwohnungen. Doch damit nicht genug: Das Bauprojekt rückt das generationenübergreifende Wohnen in den Fokus. Konkret: Die barrierefreien Wohnungen sollen älteren und gehbeeinträchtigten Menschen ein komfortables, eigenständiges Wohnen ermöglichen. Außerdem entsteht unter dem gleichen Dach eine große Gemeinschaftswohnung, in der junge Auszubildende des nahegelegenen Möbelhauses Ikea miteinander leben sollen. Zur Unterstützung des nachbarlichen Miteinanders werden außerdem eine Grünanlage mit Kinderspielbereich, ein Grillplatz und Sitzgelegenheiten errichtet.

Prost Die Iniatoren und Gewerke feierte die Grundsteinlegung des Mehrgenerationenhauses an der Oldesloer Straße
Fotos: Kirsten Haarmann

Von Stiftung finanziert

Der Bau des Mehrfamilienhauses wird aus Mitteln der „Margot und Ernst Noack Stiftung“ finanziert. Die inzwischen verstorbenen, ehemaligen Betreiber des gleichnamigen Autohauses haben  im Jahr 2007 unter dem Dach der Bürgerstiftung Hamburg ihre Treuhandstiftung gegründet. Ende vergangenen Jahres ging das Vermögen der Treuhandstiftung sowie das Grundstück des ehemaligen Autohauses im Grundstockvermögen der Bürgerstiftung Hamburg auf und wird dort als Namenszustiftung weitergeführt. Alle Miteinnahmen aus dem Schnelsener Mehrgenerationenhaus fließen in die Arbeit der Bürgerstiftung Hamburg, die sich unter anderem mit verschiedenen Projekten für sozial benachteiligte Kinder, Jugendliche und junge Familien einsetzt aber auch den generationenübergreifenden Dialog fördert. cs

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