Einblicke in den Journalismus gewannen die Ohmoor-Elftklässer auch bei einem Besuch der F.A.Z.-Redaktion in Frankfurt/M., nun freuen sich alle über den Schulpreis bei „Jugend und Wirtschaft“ Foto: moe

Auszeichnungen für Schreib-Talente und ihren Zeitgeist

Gymnasium Ohmoor holt Schul- und Einzelpreis für ihre in ganz Deutschland veröffentlichten Wirtschafts-Artikel

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Rund 1200 Schüler von 60 Schulen nehmen bundesweit am Projekt „Jugend und Wirtschaft“ teil. Auch die Elftklässler des Niendorfer Gymnasiums Ohmoor sind dabei, schreiben für eine Sonderseite der F.A.Z. ihre Artikel. In diesem Jahr gab’s dafür den Schul- und einen Einzelpreis.

 

„Angesichts des großen Teilnehmerfeldes macht uns diese Auszeichnung natürlich extrem stolz“, so  Andreas Jellinghaus, Lehrer für Politik-Geschichte-Wirtschaft am Gymnasium Ohmoor. Seit 2010 macht die Schule beim Projekt der F.A.Z. und des Bankenverbands mit: Die Gymnasiasten setzen sich intensiv mit aktuellen Wirtschaftsfragen auseinander, sollen Zusammenhänge verstehen und analysieren und Erkenntnisse schließlich in einem Artikel formulieren, der sich mit einem Branchenbericht oder einer Firmen-Vorstellung befasst.

Talentiert Viel Lob gab es für Arne Tornikka, der für seine Berichterstattung einen Einzelpreis gewann
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Nach Recherchen, Interviews, Befragungen von Verbänden, Kunden und Experten schicken die Jugendlichen ihren ersten Entwurf einem pädagogischen Betreuer. „Meist dauert es vier Fassungen und rund ein halbes Jahr bis ein Artikel fertig ist“, so die Schüler – die sich aufgrund der Qualität ihrer Texte in diesem Jahr über den Schulpreis bei „Jugend und Wirtschaft“ freuen können.

Für Arne Torikka gab es noch einen Einzelpreis oben drauf. Denn er schaffte in diesem Jahr sogar drei Veröffentlichungen: über innovative Medizintechnik, in Flaschen verpackte Luft und Mooswände gegen Luftverschmutzung. Dass seine Geschichten den Zeitgeist treffen und enorm zukunftsweisend ausgerichtet sind, das wurde bei der Preisverleihung besonders betont. Ein Lob, das Arne natürlich enorm freut. Wichtig und lehrreich sei für ihn die Unterstützung der Projekt-Betreuer gewesen. „Denn ich fand es nicht so einfach, all die komplexen Informationen zu bündeln und mich auf die wichtigsten Punkte zu beschränken“, gibt der 17-Jährige zu. Das Schreiben und das Recherchieren interessiert ihn schon lange. Arne absolvierte auch schon ein Praktikum bei der Zeitschrift Stern. „Den eigenen Artikel gedruckt zu sehen – das ist etwas sehr Besonderes“, sagt er. So trieb ihn die Aufregung vor seiner erste Veröffentlichung in der F.A.Z. sogar trotz Ferien früh aus dem Bett, um schnell einen Blick in die Zeitung werfen zu können. Sein Zukunftswunsch hat sich nun mit all der Erfahrung verfestigt: „Ich möchte wirklich gern als Journalist arbeiten, mit einem Wirtschaftsstudium als Basis.“ moe

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