Dichter Verkehr Viele Lokstedter würden vom Auto auf den Bus umsteigen, wenn der Öffentliche Nahverkehr besser ausgebaut wäre Foto: cs

Buslinie 391 soll öfter fahren

Regionalausschuss Lokstedt fordert Ausbau des Öffentlichen Nahverkehrs

Archiv| Views: 448

Immer mehr Menschen leben und arbeiten in Niendorf und Lokstedt. Sie gehen dort zur Schule oder in den Kindergarten und nutzen die diversen Freizeitangebote – etwa die Kleingärten, die Sportanlagen oder auch das Niendorfer Gehege.

 

Vor allem im Norden Lokstedts entstanden und entstehen viele Wohnquartiere – etwa am Feldhoopstücken, der Niendorfer Straße oder am Oddernskamp. Das Problem: Der Öffentliche Nahverkehr hat sich an diese Entwicklung noch nicht angepasst. Bis die geplante U-Bahn -Linie U5 durch den Stadtteil fährt, werden noch Jahre vergehen. Und auch etwa die Buslinie 391, die den Busbahnhof Niendorf Markt mit den Gebieten in Süd-Niendorf und an der Niendorfer Straße mit Nord-Lokstedt und der U-Bahnhaltestelle Hagenbecks Tierpark verbindet, verkehrt aktuell nur viermal am Tag, an den Wochenenden gar nicht.

Das wollen die Mitglieder des Regionalausschusses Lokstedt nun ändern. Einstimmig beschlossen sie einen gemeinsamen Antrag von Grünen und SPD, der fordert, dass die Frequenz der Busline 391 an allen Wochentagen deutlich erhöht wird. Außerdem soll nach Willen der Kommunalpolitiker eine Verlängerung der Buslinie über die U-Bahnhaltestelle Hagenbecks Tierpark hinaus über Stellingen und Eimsbüttel an das S-Bahn-Netz und nach Altona geprüft werden, „um die bisher schwache Verbindung der Bezirke Eimsbüttel und Altona zu verbessern, nicht zuletzt im Hinblick auf die Verlegung des Bahnhofs Altona“, heißt es in dem Antrag. Und: „Wie aus Gesprächen vor Ort hervorgeht, wünschen sich viele Anwohner Alternativen zum Auto, andere sind gar auf den ÖPNV angewiesen, um am Stadtleben teilhaben zu können. Nicht zuletzt ließen sich so auch die Einkaufs- und Aufenthaltsmöglichkeiten rund um die Grelckstraße für viele besser nutzen“, so Antrags-Initiator Sebastian Dorsch (Grüne). cs

Comments are closed.