Über den Baufortschritt informierte sich Pastorin Anke Zorn bei Ginali Askin und Mariusz Kazmirczak, den Mitarbeitern der Dachdeckerfirma Foto: bk

Bauarbeiten dauern an

Veranstaltungen im Immanuel-Haus fallen aus oder werden verlegt

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Das Dach war brüchig und undicht. Wegen der Erneuerung liegt der Betrieb im evangelischen Immanuel-Haus in Niendorf jetzt weitgehend lahm.

Erst ab etwa 24. September sind im Quedlinburger Weg 100 wieder Gottesdienste und andere Veranstaltungen möglich, denn das Dach und die Dämmung auf Gemeindesaal und Pastorat werden zurzeit saniert. „Es hat schon durchgeleckt“, berichtet Pastorin Anke Zorn, „und es sah noch schlimmer aus als erwartet.“
Kein Wunder: Ende der 60er Jahre eingedeckt, da wurde es nun höchste Zeit für ein neues Dach. Besorgte Mienen gab es von Eltern des benachbarten Kindergartens, als die alten asbesthaltigen Eternitplatten entfernt wurden. Pastorin Zorn: „Alles wurde vorschriftsmäßig entfernt, und von Eternit geht Asbestgefahr nur dann aus, wenn es zersägt wird und Staub entsteht.“
Nebenbei wurden auch ein Marderloch gefunden und die Mahlzeitenreste des ungebetenen Mitbewohners entfernt. Trotz des wechselhaften Wetters liegen die Arbeiten im Zeitplan. Pastorin Zorn: „Zum Glück gab es keinen Sturm.“ Hauptbestandteil des neuen Dachs wird eine spezielle Folie sein, die 40 bis 50 Jahre halten soll.
Gesamtsumme aller Baumaßnahmen: rund 200 000 Euro. Besonders freut sich die Kirchengemeinde auch darauf, dass der Gemeindesaal eine helle Decke und eine neue LED-Beleuchtung bekommen soll. Neustart ist dann am 24. September mit der Begrüßung der neuen Konfirmanden.   bk

Baustelle Immanuel-Haus –und ein paar Wochen wird es noch so weitergehen Foto: bk

 

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