Gelungener Empfang: Ehrenamtliche Helfer und Helferinnen von der Initiative „Wir für Niendorf” erhielten Sonnenblumen als Dank von der ASB Flüchtlingshilfe Hamburg Foto: kn

Seite an Seite für geflüchtete Menschen

„Wir für Niendorf” schließt Kooperationsvereinbarung mit der ASB Flüchtlingshilfe

Archiv| Views: 646

Optimale Unterstützung und gesellschaftliche Integration geflüchteter Menschen ist das gemeinsame Ziel der ehrenamtlichen Flüchtlingsinitiative „Wir für Niendorf” und der Arbeiter-Samariter-Bund Flüchtlingshilfe Hamburg GmbH in Niendorf.

Dass die Zusammenarbeit von Ehrenamt und Hauptamt viel erreichen kann, wird beispielhaft in Niendorf gezeigt – mittlerweile ein Vorzeigestadtteil bei der Betreuung geflüchteter Menschen in Hamburg. Nun hat diese Zusammenarbeit eine feste Basis erhalten: Die ehrenamtliche Initiative „Wir für Niendorf” (WfN) und die ASB Flüchtlingshilfe Hamburg GmbH unterzeichneten eine gemeinsam erarbeitete Kooperationsvereinbarung mit dem Ziel, partnerschaftlich eine bestmöglichste Integration für geflüchtete Menschen zu erreichen.
Der ASB betreibt seit 2015 die beiden Erstaufnahmeeinrichtungen in der Papenreye und in der Schmiedekoppel. „Wir für Niendorf” wurde ebenfalls 2015 als übergreifende Initiative zur Koordination der ehrenamtlichen Engagements für geflüchtete Menschen von der ev.-luth. Kirchengemeinde Niendorf ins Lben gerufen. Zahlreiche Angebote konnten für die Flüchtlinge geschaffen werden: Kleiderkammer, Fahrradwerkstatt, Deutschkurs, Kinderbetreuung, Begegnungszentrum und vieles mehr.
„Wir sind froh, so einen Schatz an Menschen in Niendorf zu haben, die sich schon so lange ehrenamtlich engagieren”, freut sich Pastorin Maren Gottsmann, Hauptinitiatorin der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe WfN. Mit der Kooperationsvereinbarung erhalten die aufeinander abgestimmten Aktivitäten der ehrenamtlichen Helfer und der hauptamtlichen Mitarbeiter jetzt eine formelle Basis, die Ziele und Prinzipien der Zusammenarbeit genauso wie Aufgaben und Kompetenzen der Beteiligten umfasst. „Von Anfang an hatten wir die Vision, eine feste Verbindung mit dem Hauptamt einzugehen und sind stolz auf die Vereinbarung”, sagte Nina Schrader, Koordinatorin von „Wir für Niendorf”.
Die Vereinbarung wurde in einem mehrmonatigen Prozess mit Unterstützung des Organisationsberaters Sven Trantow und durch finanzielle Mittel des Bezirksfonds realisiert.
Frank Zimmermann, Abteilungsleiter Flüchtlingshilfe der ASB Flüchtlingshilfe dankte den ehrenamtlichen Helfern mit den Worten: „ Die Menschen in diesem Stadtteil sind deutlich weiter integriert, weil sie von Ihnen und Ihrer Unterstützung mitgenommen wurden.”   kn

Comments are closed.