Eine „Notkirche“, entstanden in Zeiten der Not, aber keine Behelfskirche: die Adventskirche im Kriegerdankweg Foto: bk

Schnelsens Denkmaltag

Auch andere historische Bauten öffnen am 10. September ihre Türen

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Am 10. September findet deutschlandweit der „Tag des offenen Denkmals“ statt – diesmal auch mit der Adventskirche im Kriegerdankweg.

 

Pastorin Michaela Fröhlich: „Unsere Adventskirche steht zwar nicht unter Denkmalschutz, ist aber als ‚Notkirche‘ würdig, gezeigt zu werden.“ Die Kirche wurde in der Notzeit nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut – für die neue Kirchengemeinde Schnelsen, die seit 1946 von der Niendorfer unabhängig ist. Das Notkirchenprogramm war entworfen worden von Architekt Prof. Otto Bartning; auch die St. Markus-Kirche in Hoheluft gehört dazu.  Die Bauteile waren zum großen Teil serienmäßig vorgefertigte und leicht montierbare Holzkonstruktionen für die Kirchenschiffe. Aus Trümmermaterial entstanden Wände und Türme. Der Kirchturm im Kriegerdankweg enthielt damals sogar eine kleine Wohnung, in die der Küster einzog. Grundsteinlegung war am Pfingstsonntag 1949, übergeben wurde die Kirche am 4. Advent – daher der Name Adventskirche.

Das Programm für den 10. September steht rechtzeitig im Wochenblatt. Besichtigt und erkundet werden können außerdem Mutzenbecher-Villa im Gehege und Künstlerhaus Sootbörn in Niendorf, Amsinck-Villa  in Lokstedt und die Rellinger  Barockkirche. bk

 

Info: www.tag-des-offenen- denkmals.de

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