„Mit großer Traurigkeit“ nimmt Brigitte Grösser Abschied von ihrer Schule, auch wenn sie sich sehr auf die freie Zeit freut. Foto: kk

Lieben Dank, Frau Grösser!

Beliebte Schulleiterin wird nach zwölf Jahren feierlich verabschiedet

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„Wer glaubt, dass sie die letzten Tage bis zum Ruhestand ruhig ausklingen lässt, hat sich getäuscht“, erklärt Schulsekretärin Bettina Kühl. „Frau Grösser gibt immer noch 300 Prozent.“

Am Freitag, 14. Juli findet die offizielle Verabschiedung der erfolgreichen Lokstedter Schulleiterin statt – nach zwölf Jahren an der stetig gewachsenen Grundschule Döhrnstraße und insgesamt 40 Jahren im Schuldienst. Bevor nachmittags Vertreter der Behörde und geladene Gäste kommen, haben die Schüler ab 11.30 Uhr einige liebevolle Überraschungen geplant. „Frau Grösser beherrscht das Kunststück, alle (!) Kinder unserer Schule beim Namen nennen zu können“, erzählt Lehrerin Britta Buddeberg. Besonders trainieren musste sie dafür nicht: „Ich habe einfach ein großes Interesse daran, wer meine Schüler sind“, so Brigitte Grösser. Klassenlehrerin zu sein und alle vier Jahre wieder die Schützlinge ziehen lassen zu müssen, sei ihr daher auch zu nahe gegangen. Deshalb habe sie sich damals lieber als Schulleitung beworben. Schon ihre Kinder waren auf der Schule Döhrnstraße. „Hier in der Straße zu wohnen, fand ich toll. Mich kann ruhig jeder kennen, und ich kann auch mit den Eltern einen Plausch halten, wenn ich nicht in der Schule, sondern irgendwo an der Kasse bin. Turbulent wurde es nur zu Halloween, wenn tatsächlich massenhaft Kinder bei mir vor der Tür standen und natürlich wussten, dass sie bei der Schulleitung Bonbons bekommen“, berichtet Grösser schmunzelnd. Konkrete Pläne für ihren Ruhestand hat sie noch nicht gemacht. „Aber darauf, außerhalb der Schulferien verreisen zu können, freue ich mich diebisch!“ kk

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