Köstlich und lecker Viele freiwillige Helfer bestückten das Kuchen-Buffet im Café Mittenmang Fotos: kn

Neue Begegnungsstätte

Die „Alte Schule“ am Tibarg wurde feierlich und mit vielen Gästen eröffnet

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Mit der feierlichen Eröffnung des Begegnungszentrums „Alte Schule” haben Mitbürger mit und ohne Fluchterfahrung einen neuen Treffpunkt erhalten. Mit Förderung der Stadt Hamburg kann der Bezirk Eimsbüttel den Ex-Schulstandort am Tibarg 34 bis zum geplanten Abriss Ende 2018 anmieten.

Trotz strömenden Regens ließen sich die Gäste nicht davon abhalten, der Einladung der Inititative „Wir für Niendorf” in das neue Zentrum zu folgen.

Ihre Freude über den gelungenen Start zeigte Integrationsbeauftragte Barbara Straß vom Bezirksamt Eimsbüttel

Zahlreiche Einrichtungen, Sozialverbände sowie Lokalpolitiker nahmen an der Feierlichkeit teil und würdigten das Projekt mit lobenden Worten. Die Integrationsbeauftragte Barbara Strauß vom Bezirksamt Eimsbüttel bedankte sich für das Engagement der Flüchtlingsinitiative, die das Projekt nun für ihre ehrenamtliche Tätigkeit nutzen kann, um die Integration der im Stadtteil lebenden Flüchtlinge zu fördern und zu unterstützen. „Das Begegnungszentrum ist eine Bereicherung für den Bezirk, ich wünsche allen Beteiligten einen guten Start”, sagte sie.

Moderiert wurden die Eröffnungsreden von Pastorin Maren Gottsmann. Auch Flüchtlinge kamen zu Wort.

„Als Asylbewerber bedanke ich mich für die Hilfsbereitschaft, die wir erfahren haben und freue mich, eine neue Heimat gefunden zu haben”, so die junge Iranerin Bahare Fahrimi.

Herzliches Willkommen

Mit Köstlichkeiten vom Grill, einer Ausstellung von iranischen und syrischen Künstlern und einem bunten Kinderprogramm wurden die Feierlichkeiten abgerundet.

In dem bereits seit dem 8. April bestehenden Café Mittenmang warteten dann Kaffee, Kuchen und Erfrischungsgetränke auf die vielen Gäste. Künftig ist das Begegnungs-Café an drei Nachmittagen in der Woche geöffnet. Auch Kochabende, gemeinsames Essen, ein Frauentreff, Yoga, Malkurse für Jugendliche, Nähen, Grillen im Garten und Angebote zum Deutschlernen sind geplant. „Dafür brauchen wir aber noch unbedingt ehrenamtliche Unterstützung. Auch unser Garten freut sich auf Hobbygärtner”, verdeutlicht Christa Prüßner, die Koordinatorin des Niendorfer Projekts. kn

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