Die letzten Vorbereitungen laufen – in wenigen Wochen wird Svea Hafkemeyer auf die Philippinen fliegen – für ein Jahr Foto: ar

Jetzt kommt Handball auf die Philippinen

Jugendfreiwilligendienst: Svea Hafkemeyer will sich ein Jahr ehrenamtlich in einem Heim für Straßenkinder engagieren

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Gerade holte sich Svea Hafkemeyer mit ihren Freundinnen vom Gymnasium Bondenwald die Landesmeisterschaft im Handball bei „Jugend trainiert für Olympia“. Jetzt hat sie das Abitur in der Tasche – und will ganz viel Gutes tun.

Nur wenig Platz, aber auf jeden Fall dabei sind ein Mückennetz, eine wasserdichte Tasche – und ein Handball Foto: ar

Die letzte mündliche Prüfung hat sie hinter sich, noch einmal mit den A-Mädchen vom Niendorfer TSV trainieren, dann heißt es für Svea Hafkemeyer bald Abschied nehmen: Am 1. August fliegt die Niendorferin auf die Philippinen. Nicht für einen Traumurlaub nach bestandenem Abitur – die 18-Jährige will helfen. Und dafür arbeitet sie ein Jahr lang ehrenamtlich in einem Heim für Straßenkinder…
„Ich wollte nach dem Abitur gerne noch einmal ins Ausland“, erklärt sie. Ein Jahr lang war sie bereits in den USA, jetzt sollte es noch einmal ein anderes Land sein. Aber nicht als Au pair – nein, Svea Hafkemeyer möchte auch helfen. Und so war schnell klar, dass sie einen Jugendfreiwilligendienst machen will. Sie bewarb sich bei mehreren Organisationen, entschied sich schließlich für die Organisation Soziale Dienste International – und die Philippinen.
Warum? „Essen, Traditionen, die Menschen – das ist wirklich eine ganz andere Kultur“, sagt sie. Und sie weiß schon jetzt, dass sie viel lernen wird: „Ich bin sehr organisiert, immer pünktlich. Aber Pünktlichkeit ist dort nicht so wichtig“, sagt sie lachend.
Dafür ist ihre Aufgabe im Norden der Philippinen umso wichtiger: „Ich arbeite dort in einem Kinderheim für sozial benachteiligte Kinder.“ Was sie machen soll? „Kochen, bei den Hausaufgaben helfen und da ein Reisfeld zu der Organisation gehört, auch der Reisanbau.“ Und natürlich Sport! „Die Menschen dort sind sehr sportbegeistert, zu dem Kinderheim gehört ein Basketball- und Fußballplatz.“ Und natürlich packt Svea Hafkemeyer auch einen Handball mit ein: „Vielleicht kann ich dort ein bisschen Werbung für meinen Sport machen…“
Unterstützung bekommt sie von ihrer Familie und ihren Freunden, „die stehen alle hinter mir.“ Und vom Bundesfamilienministerium, dass einen Großteil der Kosten übernimmt. 2500 Euro muss Svea Hafkemeyer selbst durch Sponsoren aufbringen. Dabei liegt ihr noch etwas am Herzen: „Ich möchte Werbung für die Organisation und das Kinderheim machen – dort wird so viel Gutes getan.“
Übrigens, wer Svea Hafkemeyer begleiten möchte, kann dies digital auf https://svea-auf- den-philippinen.jimdo.com.   ar

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