Licht und Schatten auch bei Niendorfs Radwegen

Nach langen Jahren des Nichtstuns geht‘s mit der Sanierung nur langsam voran

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Das Niendorfer Wochenblatt hat die Radwege im Hamburger Nordwesten getestet. Diesmal war Niendorf an der Reihe.

Für die Friedrich-Ebert-Straße gilt dasselbe wie in Schnelsen für die Frohmestraße: „Handlungsbedarf“ stellte die Verkehrsbehörde schon 2008 fest, aber es tut sich nichts, wegen „anderer Prioritäten“. Der Asphalt zerfasert weiter, und die holprigen Grundstücksausfahrten behindern zügiges Vorankommen mit dem Rad.

Und – ebenfalls wie in Schnelsen gibt es extreme Engstellen – entstanden durch enge Bebauung: den Vielohweg zwischen Wagrierweg und Nordalbingerweg und den Garstedter Weg, besonders stadteinwärts. Auf letzterem wird das Radfahren zusätzlich durch extrem schlechten Belag und ausufernde Hecken erschwert. Im dichten und rücksichtslosen Verkehr auf der Fahrbahn ist Radfahren zwar erlaubt, aber praktisch unmöglich.

Viele Radfahrer nutzen in den Tempo-30-Zonen die Fahrbahn, um besser voranzukommen, berichten aber häufig davon, dass sie von Autofahrern mit viel zu geringem Seitenabstand überholt werden. – Die Erneuerung der Radwege aus Asphalt oder roten Holpersteinen geht immer noch im Schneckentempo vor sich.

Zuletzt war der Märkerweg stadtauswärts dran, außerdem ein Abschnitt im Emmy-Beckmann-Weg. Die hier übrig gebliebenen roten Platten warten nun schon seit Wochen auf ihre weitere Verwendung. Bei Redaktionsschluss stand der Stapel immer noch herum. Einsatzmöglichkeiten bestünden reichlich… bk

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