Studentenwohnheim auf dem Tibarg?

Viele Ideen auf dem SPD-Workshop

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Immer mehr Menschen wollen in Niendorf leben. Kein Wunder: Mit seiner guten Anbindung in die Innenstadt und einzigartigen Grünflächen wie dem Niendorfer Gehege und den Feldmarken bietet der Stadtteil die perfekte Kombination aus Stadt- und Landleben. Doch wie soll sich Niendorf vor dem Hintergrund des wachsenden Zuzugs entwickeln?

 

Mit dieser Frage beschäftigten sich rund 50 interessierte Bürger im Rahmen des Workshops „Niendorf gemeinsam gestalten“ der SPD Niendorf im Immanuel- Haus am Quedlinburger Weg. Im Fokus standen dabei die Themen „Wohnen und Arbeiten“, „Umwelt und Grün“, „Zentren und Versorgung“, „Mobilität“ sowie „Sozialer Zusammenhalt“.

Es herrschte große Einigkeit darüber, dass Niendorf in seiner bisherigen Entwicklung hohe Standards an Lebens- und Aufenthaltsqualität gesetzt habe und besonders seine wertvollen Grünzüge unbedingt erhalten bleiben müssten.

Zu überlegen sei, so die Ansicht der Workshop-Besucher, ob durch eine neue planrechtliche Ausweisung etwa an den Hauptverkehrsstrecken höhere Wohnbebauung erreichen oder durch eine bessere Mischung von Wohnen und Gewerbe rund um den Krähenweg die Wohnbebauung erweitern könne. Ebenfalls in der Diskussion: Weitere Wohnmöglichkeiten am Tibarg: So könnte nach Meinung einiger Teilnehmer ein Studentenwohnheim neue Lebendigkeit und Verjüngung in den Stadtteil bringen.

„Wir nehmen mit, dass die Menschen eine große Verbundenheit zu ihrem Stadtteil haben, hier alle gerne leben und viele sich Gedanken machen, wie Niendorf auch künftig so lebens- und liebenswert bleibt. Wir werden die Ergebnisse auswerten und schauen, was wir davon in konkrete Politik umsetzen können. Im nächsten Jahr werden wir auf einem weiteren Workshop darüber berichten“, so Marc Schemmel, Vorsitzender der SPD Niendorf, abschließend. cs

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