An der Schule Sethweg geht’s rund!

Die Niendorfer Grundschule feiert nächste Woche ihren 50. Geburtstag mit einem großen Fest

Archiv| Views: 598

Am Freitag, 2. Juni feiert die Niendorfer Grundschule Sethweg ihr 50-jähriges Jubiläum mit einem großen, öffentlichen Schulfest. Die Schulleitung war von Anfang an in weiblicher Hand. Angelika Ebeling ist seit 15 Jahren im Amt. Das Niendorfer Wochenblatt hat mit ihr zum Jubiläum gesprochen.

 

Niendorfer Wochenblatt: Was ist das Besondere an der Schule Sethweg?
Angelika Ebeling: Die Lage im Grünen, mitten in Niendorf. Vom Schönweg zum Sethweg erstreckt sich das Schulgelände auf einer Länge von rund 500 Metern. Viele sagen uns, wenn man hier reinkommt, spürt man eine besondere Atmosphäre. Der Umgang – friedlich und freundlich – steht auch groß in unserem Leitbild und ist uns sehr wichtig. Wir tun ganz viel für das soziale Lernen, mit Klassenrat und Pausenengeln und vielen weiteren Aktionen. Für mich ist ein Zeichen, dass sich hier Kinder und Eltern wohl fühlen, der Zuwachs. Von der zweizügigen Schule sind wir zur drei-, in Jahrgang zwei sogar zur vierzügigen geworden. Außerdem gibt es zwei Vorschulklassen. Von 340 Schülern besuchen 310 die Nachmittagsbetreuung.

NW: Welche Rolle spielen die Eltern in Ihrer Schule?
Ebeling: Wir legen ganz viel Wert auf das Miteinander mit den Eltern, bieten Elternseminare an, weil wir der Meinung sind, nur miteinander und nicht gegeneinander können wir was für unsere Kinder tun. Es ist schön, diese Unterstützung zu haben. Ohne die Hilfe der Eltern ließe sich auch das Schulfest gar nicht so gestalten. Ihr Vorschlag war es zum Beispiel auch, das Jubiläum mit der Projektwoche zu verknüpfen.

NW: Inwiefern?
Ebeling: Die Thematik ist immer „50 Jahre Schule Sethweg“. Da wird es zum Beispiel Modelle von Traumschulen geben oder Sketche unter dem Motto „Alte Schule“. Alle Ergebnisse werden beim Schulfest gezeigt.

NW: Was steht außerdem auf dem Programm?
Ebeling: Nach der offiziellen Eröffnung um 15 Uhr werden der Schul- und der KollegInnen- Chor singen. Danach warten viele Spielestände und die Ausstellung zur Projektwoche darauf, von allen Interessierten entdeckt zu werden. Die Eltern sorgen für Kaffee, Kuchen und Grillen. Um 18 Uhr endet das Fest mit einem Schultanz: Alle Kinder werden sich zusammen zu einem Lied aus dem Jahr 1967 bewegen. Welches das ist, wird noch nicht verraten! kk

Comments are closed.