Neue Impulsgeberin für den Tibarg

Klares Votum der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Tibarg für Carolin Bremer-Meissner als erste Vorsitzende

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Zum ersten Mal seit langer Zeit gab es für den Posten des ersten Vorsitzenden der Arbeitsgemeinschaft Tibarg (AGT) zwei Bewerber. Am letzten Donnerstag wurde geheim abgestimmt.

 

„Es war eine tolle gemeinsame Zeit, bei hoher Geschwindigkeit und immer mit dem Blick nach vorn.“ Mit diesen Worten verabschiedete sich Mario Dobratz – der Schnelsener ist jetzt beruflich in Blankenese aktiv – vorzeitig als erster Vorsitzender der AGT. Gesucht wurde nun während der Mitgliederversammlung im Café Kuchenstund ein Nachfolger für die restliche einjährige Amtszeit. Kurz stellten sich die Kandidaten Carolin Bremer-Meissner und Michael Tomfort noch einmal vor. Dann wurden die Stimmzettel verteilt.
Die Auszählung ergab: Mit 14 von 22 Stimmen wurde Carolin Bremer-Meissner, Inhaberin des Cafés „Eat & Sweet“ auf dem Tibarg, zur neuen ersten Vorsitzenden ­berufen. „Ich danke allen für das Vertrauen“, so die Niendorferin. Die Ideengeberin und Co-Organisatorin des Foodtruck-Markets auf dem Tibarg möchte neue Impulse für Niendorfs Einkaufsmeile geben.
Ihre erste Amtshandlung folgte dann schon mit der turnusgemäßen Neuwahl des zweiten Vorsitzenden: Nach jahrelangem Engagement wurde Reder Wullenweber erneut für diesen Posten bestätigt.
Er berichtete auch über die weiteren Marketingmaßnahmen des nun seit einem Jahr laufenden BID Tibarg II, die unter anderem eine App für den Einkaufsstandort Tibarg umfassen. Gleichzeitig appellierte er, „weiterhin Lobby-
Arbeit für den Tibarg zu leisten“ – insbesondere hinsichtlich des kommenden B-Plans Niendorf 92 für die Gestaltung des Areals zwischen Dorfplatz und Garstedter Weg. „Dort muss auch an Außengastronomie hinsichtlich der Aufenthaltsqualität gedacht werden.“ Noch können Änderungsvorschläge beim Bezirksamt Eimsbüttel eingebracht werden.
Einen Appell gab es auch hinsichtlich der verkaufsoffenen Sonntage (in diesem Jahr noch 1. Oktober und 5. November) – an denen sich noch mehr Geschäfte beteiligen sollten. Kerstin Huttanus, Centermanagerin des Tibarg Centers, informierte über die strengeren Auflagen und damit verbundenen Schwierigkeiten für die Sonntagsöffnungen. „Aber wir bleiben am Ball, auch wenn das für uns einen enormen Mehraufwand bedeutet“, versprach sie kämpferisch. moe

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