Zeitkapsel Auch ein aktuelles Niendorfer Wochenblatt steckte Propst Dr. Karl-Heinrich Melzer (Mitte) in die Zeitkapsel Foto: cs

Feierliche Grundsteinlegung

Hammerschläge, Segenssprüche und Zeitkapsel für das neue Kirchenkreiszentrum in Niendorf

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Warum der liebe Gott es immer wieder leicht vom Himmel tröpfeln ließ, verstand wohl niemand so recht.  Die Freude, einen historischen Moment wie diesen miterleben zu dürfen, ließ sich aber niemand vermiesen.

 

Vergangene Woche wurde der Grundstein für das neue Kirchenkreiszentrum des Kirchenkreises Hamburg-West/Südholstein an der Niendorfer Max-Zelck-Straße gelegt. 200 Verwaltungsmitarbeiter, die derzeit noch auf fünf Standorte verteilt sind, sollen dort ab 2019 unter einem Dach arbeiten (wir berichteten). „Dass wir überhaupt ein solches Haus für diesen Kirchenkreis bauen, ist bei weitem keine Selbstverständlichkeit, sondern beruht auf einer lange beratenen Entscheidung“, betonte Helmut Stange, Präses der Kirchenkreissynode während der feierlichen Zeremonie, an der auch die drei Pröpste Thomas Drope, Dr. Karl-Heinrich Melzer und Frie Bräsen, Bezirksamtsleiter Kay Gätgens, die ausführenden Architekten sowie zahlreiche Mitarbeiter des Kirchenkreises teilnahmen. Für Gätgens war es die erste Grundsteinlegung im Amt des Bezirksamtsleiters. Er drückte seine Freude darüber aus, dass der Kirchenkreis sich für den Bezirk Eimsbüttel als Standort entschieden habe und bedankte sich, dass dieser so seinen Beitrag zur Fortentwicklung des Bezirks und des Stadtteils Niendorf leiste. „Es ist genug diskutiert, beraten, entworfen und verworfen worden, es ist gut, dass wir jetzt beginnen“, lobte Propst Melzer, bevor er mit seinen Kollegen Drope und Bräsen zur Tat schritt.
Gemeinsam füllten sie eine Zeitkapsel, in der wichtige Erinnerungsstücke verstaut wurden: eine Karte des Kirchenkreises, eine Urkunde mit Angaben zum Bauprojekt, aktuelle Geldmünzen, anlässlich des 500. Reformationsjubiläums eine Figur von Martin Luther sowie eine aktuelle Ausgabe des Niendorfer Wochenblatts. Es folgten die traditionellen Hammerschläge – verbunden mit Segenssprüchen  – bevor alle zum gemütlichen Teil des Nachmittags übergingen und sich bei Kaffee und Butterkuchen über Vergangenes und Zukünftiges austauschten. cs

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