Licht und Schatten bei Lokstedts Radwegen

Neue Wegeführungen, neue Steine, alte Holperlöcher

Archiv| Views: 292

Das Niendorfer Wochenblatt hat die Radwege im Hamburger Nordwesten getestet. Teil 2 befasst sich mit Lokstedt.

 

Geprägt wird der Stadtteil durch Tempo 30-Zonen, wo sich die Radfahrer die Fahrbahn mit dem Autoverkehr teilen. Dazu kommen mehrere stark befahrene Hauptverkehrsstraßen mit Radwegen an den Seiten. Nach zwei Jahren „Fahrradstadt Hamburg“ sind allerdings noch immer nicht alle kaputten Holperstrecken aus Asphalt verschwunden.

Mühsam ist beispielsweise die Fahrt entlang der Osterfeldstraße. Der Radweg ist schäbig, die unebenen gepflasterten Grundstücksausfahrten sind besonders bei Nässe gefährlich. Gerade fertig geworden ist aber ein neuer Weg aus roten Steinen an der Nordseite der Julius-VosselerStraße: gut zu befahren. Nachteil, wie an allen Hauptverkehrsstraßen: viel Lärm, viele Abgase und Feinstaub.

Für Wirbel hatte vor einigen Wochen der Umbau der Straße Oddernskamp gesorgt. Hier wurde der seitliche Radweg durch einen abgetrennten Fahrradstreifen auf der Fahrbahn ersetzt. Die Radfahrer sollen auf diese Weise im Blickfeld der abbiegenden Autofahrer bleiben. Eher verschlimmbessert wurde der Grandweg. Die auf die Fahrbahn gemalten Parkplätze sind so breit, dass ein Fahrrad und ein entgegenkommendes Auto oder Lieferfahrzeug nicht mehr gemeinsam durch die Engstellen passen.

Melde-Michel

Die Stadt Hamburg hat übrigens für Schadenmeldungen den sogenannten Melde-Michel eingerichtet – und das nicht nur für Radwege. Unter www.hamburg.de/melde-michel können Bürger Schäden an der öffentlichen Infrastruktur melden – egal, ob es sich um Wege, Straßen, Laternen, Spielplätze oder anderes handelt. Versprochen wird: „Wir bearbeiten und beantworten alle Meldungen.“  bk

Die Radwege in Niendorf kommen demnächst im Wochenblatt unter die Lupe.

Comments are closed.