Endlich ein richtiger Markt Auf dem Roman-Zeller-Platz bieten sieben Marktbeschicker ihre Waren an Foto: cs

Der Wochenmarkt bleibt!

Neue Marktbeschicker auf dem Roman-Zeller-Platz in Burgwedel

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Frohe Nachricht vom Wochenmarkt in Schnelsen Burgwedel. Nachdem das Niendorfer Wochenblatt über das drohende Aus berichtet hatte, konnten nun alle bestehenden Probleme aus der Welt geschafft werden.

 

Zur Erinnerung: Zunächst war den Marktbeschickern von einem auf den anderen Tag der Strom gekappt worden, dann gab es eine Auflage vom Bezirksamt Eimsbüttel: Mindestens drei weitere Stände sollten künftig ihre Waren auf dem Roman-Zeller- Platz verkaufen, damit die Voraussetzung für einen regulären Hamburger Wochenmarkt gegeben seien.

Dank der erfolgreichen Vermittlung des Bezirksamts fließt der Strom bereits seit einigen Wochen wieder. Und: Es bauen tatsächlich nun vier weitere Marktbeschicker am Donnerstagnachmittag ihre Stände auf dem Roman-Zeller-Platz auf. Neben den Verkaufswagen für Fisch, Mediterrane Spezialitäten und Quarkbällchen haben sich ein Gemüsestand, ein Schlachter, ein Bäcker und ein Stand mit Kurzwaren eingereiht. Besonders der Wunsch, auch frisches Gemüse und Obst einkaufen zu können, hatten viele Kunden im Gespräch mit dem Niendorfer Wochenblatt immer wieder geäußert.

Ottmar Voß, Inhaber des Stands für Mediterrane Spezialitäten und gleichzeitig Betreiber des Burgwedeler Wochenmarkts, ist zufrieden mit dem Verlauf der Dinge: „Einige Marktbeschicker sind aufgrund des Artikels im Niendorfer Wochenblatt auf mich zugekommen, bei anderen mussten wir etwas nachhelfen. Hier hat besonders Jaqueline Henze vom Fischhaus Rellingen großen Einsatz gezeigt“, betont Voss. Henze schmunzelt: „Ja, ganz einfach war es nicht, hat mich einiges an Überzeugungskraft gekostet. Aber jetzt bin ich einfach nur froh, dass es hier in Burgwedel weitergeht.“

Beide hoffen, dass die neuen Kollegen genügend Durchhaltevermögen beweisen. „Klar, die ersten Wochen werden etwas schleppend anlaufen. Die Leute müssen ja erst einmal wieder wissen, dass sie sich hier mit allen notwendigen Lebensmitteln versorgen können.“

Henzes Wunsch an die Kunden: „Bitte kommen Sie am Donnerstagnachmittag zum Einkaufen zu uns und helfen Sie uns so, diesen kleinen, aber feinen Wochenmarkt am Laufen zu halten.“ cs

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