Leserfragen zum A7-Deckel

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Mehr als 150 000 Autos rollen täglich über die A7. Im kommenden Jahr sollen sie nicht mehr zu hören und zu sehen sein. In Schnelsen entsteht derzeit der erste von insgesamt drei Hamburger  Lärmschutzdeckeln, die den Autobahn-Anrainern wieder mehr Lebensqualität bescheren sollen. Das Niendorfer Wochenblatt beantwortet an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen Leserfragen zum Bauprojekt. Dieses Mal Thema: Geschwindigkeitsbegrenzung und Lärmschutz.

 

Frage: Wird es beim Verlassen des Tunnels für eine bestimmte Strecke eine Geschwindigkeitsbegrenzung geben? Anwohner befürchten, dass die Fahrzeuge beim Verlassen des Tunnels durch erhöhte Beschleunigung erheblichen Lärm verursachen werden.

 

Antwort: Die Geschwindigkeit im Tunnel ist im Endzustand auf 80 Stundenkilometer beschränkt. „Die Aufhebung der Geschwindigkeitsbegrenzung erfolgt üblicherweise etwas nach den Tunnelausfahrten. In den Anschlussbereichen des Tunnels muss noch eine Geschwindigkeitsbegrenzung mit der zuständigen Verkehrsdirektion abgestimmt werden“, informiert Florian Zettel, Sprecher der zuständigen Projektgesellschaft Via Solutions Nord. Allerdings: Auch außerhalb der Tunnel wird etwas für den Lärmschutz getan. So soll die A7 im gesamten Hamburger Stadtgebiet einen lärmreduzierenden Fahrbahnbelag, im Volksmund auch Flüsterasphalt genannt, erhalten. „Des Weiteren sind recht aufwendige, auskragende Lärmschutzwände sowohl nördlich, als auch südlich des Schnelsener Tunnels geplant. Darüber hinaus werden weitere Lärmschutzwände die Autobahn flankieren“, so Zettel. cs

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