Direkt nebeneinander Die SPD fordert eine Angleichung der Parkgebühren von Parkplatz und Parkhaus am Hagenbecks Tierpark Foto: cs

Die SPD fordert eine Angleichung der Gebühren

Ortsüblicher Tarif für Lokstedter PR-Parkhaus

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Das Niendorfer Wochenblatt hatte bereits darüber berichtet: Die Hamburger P+R-Anlagen sollen bis 2017 auf eine kostenpflichtige Nutzung umgestellt werden – das gilt auch für den Parkplatz an der Lokstedter Koppelstraße, der bislang gratis genutzt werde konnten.

 

Die Gebühr für eine Tageskarte soll dann zwei Euro kosten, für eine Jahreskarte werden 200 Euro fällig. Das benachbarte Parkhaus am Haupteingang des Tierparks Hagenbeck, das ebenfalls von der P+R-Betriebsgesellschaft betrieben wird, bildet eine Ausnahme von dieser Regelung. Da das Parkhaus mit mehr als 480 Plätzen an der Lokstedter Grenzstraße auch den Besuchern des Tierparks zur Verfügung steht, wird hier eine Gebühr in Höhe von vier Euro pro Tag für alle Nutzer erhoben.

Wenn es nach Koorosh Armi, Verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bezirksfraktion und Mitglied des Regionalausschusses Lokstedt, geht, soll sich das schnellstmöglich ändern. Seine Fraktion hat für die kommende Sitzung des Regionalausschusses am Montag, 10. April, einen Antrag eingereicht, der eine Angleichung der Gebühren fordert.

„Es hat sich gezeigt, dass das Parkhaus nicht durchgängig ausgelastet ist. Besonders in den Wintermonaten wird sie  gerade von Besuchern des Tierparks offenbar kaum oder nur punktuell beansprucht“, so Armi. Die SPD schlägt daher vor, zu prüfen, ob eine Reduzierung der Gebühr in den Wintermonaten auf den hamburgweit üblichen Tarif von zwei Euro mehr Pendler dazu bewegen würde, das von der P+R-Betriebsgesellschaft bewirtete Parkhaus zu nutzen. „Es ist wichtig, alles zu unternehmen, um den Pendlerverkehr in die Hamburger Innenstadt zu verringern und gleichzeitig den Pendlern ein angemessenes Angebot zu schaffen“, so Armi abschließend. cs

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