Prothesen für ein besseres Leben

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„Sie machen Menschen glücklich!“, konstatierte Ingrid Fischbach begeistert. Die Parlamentarische Staatssekretärin bei Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe gab es unumwunden zu: Sie hatte keine speziellen Erwartungen an den Termin beim Hamburger Epitheseninstitut in Lokstedt, zu dem sie auf Einladung des Eimsbütteler CDU-Bundestagsabgeordneten Rüdiger Kruse aus Berlin angereist war.

 

Umso begeisterter zeigte sich die Christdemokratin von der Arbeit, die Geschäftsführer Hjalmar Stemmann und Mitgesellschafter Stefan Leisner mit ihrem Team täglich leisten. Bei einem Rundgang durch das Unternehmen in der Kollaustraße 6 erhielt Fischbach Einblicke in die Produktion von Beatmungsmasken für Kinder und Erwachsene sowie Zahn- und Gesichtsprothesen, die im Fachjargon auch Epithesen genannt werden. Besonders: Die Produkte der Stemmann & Leisner Mund-, Kiefer- und Gesichtstechnik, beispielsweise Glasaugen, Nasen, Ohren oder Brustwarzen aus Silikon, geben Menschen mit Tumoren, angeborenen Fehbildungen oder nach Unfällen ihr natürliches Antlitz zurück und verbessern dadurch ihre Lebensqualität deutlich.

Über die Schulter schauen Stefan Leisner, Hjalmar Stemmann, Ingrid Fischbach und Rüdiger Kruse Azubi Lukas Laudan (v.re.)

Danach nutzten Stemmann und Leisner sowie Dr. Thomas Clement, Vorstandsmitglied der Zahnärztekammer Hamburg, und Torben Bathke, stellvertretender Geschäftsführer der Innungsgeschäftsstelle der Gesundheitshandwerke, um über die Gesundheitspolitik im Allgemeinen sowie die Herausforderung der Epithetik im Speziellen zu diskutieren und Aufklärungsarbeit zu betreiben. „Da es bundesweit nur etwa 35 Epithektiker gibt, wissen viele gar nicht was wir eigentlich machen“, betonte Bathke. Fischbach gab ihm Recht: „Deswegen sind Treffen wie diese besonders wichtig. Ich danke Rüdiger Kruse daher sehr für die Einladung.“ cs

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