Die Ausstellung wandert durch viele Kirchen und kommt für die nächsten Wochen nach Lokstedt Fotos: Nordkirche

Neue Anfänge nach 1945?

Kirche und ihr Umgang mit der NS-Vergangenheit

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Um das Ausblenden von Schuld und um wirkliche Neuanfänge nach 1945 geht es in einer Wanderausstellung, die ab Sonntag, 26. März in der Christ-König-Kirche zu sehen ist.

 

„Neue Anfänge nach 1945?“ lautet das Motto der Ausstellung, in der die evangelische Nordkirche sich selbstkritisch mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinandersetzt, denn nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die kirchliche Mitverantwortung für Holocaust und Krieg vielfach unter den Teppich gekehrt. Hinter der Ausstellung stehen die Evangelische Akademie der Nordkirche und das Amt für Öffentlichkeitsarbeit. Den Katalog hierzu hat der frühere Niendorfer Pastor Michael Stahl mitherausgegeben. Auf 40 Ausstellungstafeln sind sechs Themenfelder zu sehen.

Dr. Stephan Linck

Nach einem Themengottesdienst um 10 Uhr werden Propst Dr. Karl-Heinrich Melzer und Dr. Stephan Linck (Evangelische Akademie) ab 11 Uhr in die Ausstellung einführen. Zu sehen ist sie bis 12. April (Bei der Lutherbuche 36), und für Schulklassen, Konfirmanden und andere Interessierte können Führungen vereinbart werden. Im Begleitprogramm laufen mehrere Veranstaltungen. Start ist am Dienstag, 28. März um 19 Uhr mit einem Gesprächsabend mit Diskussion zum Thema „Frieden schaffen ohne Waffen-Exporte für Saudis, Rebellen und Krisengebiete?“.     bk

 

 „Neue Anfänge nach 1945?“ Geöffnet mo./di./fr. 8 bis 13 Uhr, mo. 16 bis 20 Uhr und bei Veranstaltungen. Kontakt: info@kir che-lokstedt.de, Tel. 560 24 24

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