An der Holsteiner Chaussee sollen feste Wohnungen entstehen. Der B-Plan-Entwurf ist ab sofort einsehbar Foto: cs

„Schnelsen 88“ zur Einsicht

Der viel diskutierte Bebauungsplan-Entwurf liegt jetzt öffentlich aus

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Der
Bebauungsplan „Schnelsen 88“ sorgt schon seit langem für Zündstoff im Quartier.
Nun können interessierte Bürger die Planungen einsehen und eine Stellungnahme
abgeben


Wie bereits berichtet umfasst der Bebauungsplan „Schnelsen 88“ ein knapp drei Hektar großes Gebiet zwischen Holsteiner Chaussee, AKN-Bahntrasse und der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein. Derzeit befindet sich auf der Fläche ein Pavillion-Dorf für Obdachlose. Außerdem wurden dort  im Rahmen des Notprogramms Container aufgestellt, in denen Flüchtlinge untergebracht sind. Das soll sich nun ändern:  Die Stadt will dort feste Wohnungen für beide Gruppen zu bauen.


Nur eine Ausnahme

Das Problem: Das Pavillondorf war zuvor nur mit einer jeweils fünfjährigen Ausnahmegenehmigung errichtet worden, die seit 1993 immer wieder verlängert worden ist. In der Begründung zum B-Plan „Schnelsen 12“, der im Jahr 2000 festgestellt wurde, ist die betreffende Fläche eigentlich explizit als Ausgleichsfläche für die Bebauung in Burgwedel mit den B-Plänen Schnelsen 12, 14, 33  und 72 genannt und zum Teil als private Grünfläche mit der Bestimmung Dauerkleingärten ausgewiesen.


Bis 21. April einsehbar

Der Bebauungsplan-Entwurf „Schnelsen 88“ kann nun von Montag, 20. März, bis einschließlich Freitag, 21. April, montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 18 Uhr bei der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Neuenfelder Straße 19, im Auslegungsraum neben dem Stadtmodell eingesehen werden. Duplikate können auch beim Fachamt Stadt- und Landschaftsplanung des Bezirksamtes Eimsbüttel, Raum 1114, Grindelberg 62-66, in Augenschein genommen werden.

Die Abgabe von Stellungnahmen ist jedoch dort nicht möglich. Näheres unter Telefon  428 40 20 54 sowie im Internet auf www.hamburg.de/bebauungsplaene. cs

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