An der Tarpenbek Die Folgen der Baumschnitt-Maßnahmen sehen radikal aus, ist aber so üblich Foto: moe

Baumschnitt alarmierte Spaziergänger

„Auf Stock gesetzt“ - Bezirksamt erklärt Notwendigkeit der Maßnahme

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Kein schönes Bild zeigt sich derzeit am Spazierweg entlang der Tarpenbek in Niendorf, im Abschnitt von der Hasenheide aus. Zahlreich wurde das Gehölz beschnitten, karg ragen nur noch die Stümpfe aus dem Boden. 

Erschrockene Hundebesitzer und Spaziergänger alarmierten das Niendorfer Wochenblatt. Das Bezirksamt Eimsbüttel erklärt auf Anfrage: „Bei den in den Grünflächen, die als Abstandsgrün zum Kleingartenverein Hasenheide gehören, wurden Bäume und Sträucher geschnitten, gefällt und ,auf Stock gesetzt’ ­– also bis auf den Stock zurückgeschnitten.“ Wie bei Knickpflanzungen üblich, werden durch solche Maßnahmen alle fünf bis sieben Jahre die größeren gesunden Einzelbäume wieder freigestellt, Wildaufwuchs entfernt und Jungsträucher durch den Freiraum und mehr Sonneneinfall gestärkt. Teilweise sind auch morsche und nicht verkehrssichere Bäume zu den Kleingartenparzellen entfernt worden – darunter eine große Linde, die Pilzbefall hatte. moe

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