In der Igelstation Wintergast Horsti und seine Wochenblattlektüre Foto: privat

Auch kleine Igel lieben das Niendorfer Wochenblatt

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Das Niendorfer Wochenblatt kommt bei Igeln besonders gut an. Zugegeben, nicht als Lektüre, sondern mehr fürs geschäftliche…vielmehr das Geschäft.

 

Horsti ist einer von ihnen. Er überwintert in einer Igelstation im Umland, in der untergewichtige oder kranke Stacheltiere fachmännisch aufgepäppelt werden. Die Unterlage aus Papier muss ein bis zwei Mal täglich ausgewechselt werden. Da kam eine Wochenblatt-Leserin, die der Station verbunden ist, auf die Idee, Zeitungsstapel abzuholen, die sonst im Altpapier gelandet wären.

 Wer im eigenen Garten schlappe, halb verhungerte oder hustende Igel entdeckt, sollte diese auf keinen Fall auf eigene Faust aufpäppeln. Gut ist fachmännischer Rat vom Naturschutzbund oder vom Komitee für Igelschutz, noch besser ist es, die stacheligen Freunde bei einer Igelstation abzugeben. Denn Igel sind Wildtiere, keine Haustiere! Besondere Freude bereitet man ihnen, wenn man im Garten Laubhaufen und andere Unterschlupfmöglichkeiten liegen lässt und naturnah gärtnert – also ohne Dünger, Spritzmittel und Schneckenkorn. So macht man Horsti und Co. fit fürs nächste Buxtehuder Rennen gegen hochmütige Hasen… bk

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