An der Max-Zelck-Straße ist von den alten Gebäuden nicht mehr viel übrig Foto: cs

Platz für was Großes

Abrissarbeiten in Niendorf für das neue Kirchenkreiszentrum

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Der Kirchenkreis Hamburg-West/Südholstein baut in Niendorf ein neues Zentrum. Die Abrissarbeiten an der Max-Zelck-Straße haben jetzt begonnen.

 

Ein Stadtteil verändert sein Gesicht: Dort, wo bis vor kurzem noch Niendorfs Traditionsbäckerei Hönig stand, klafft nun ein riesiges Loch. Ein Bagger ist dabei, auch das dahinter liegende „Haus der Kirche“ einzureißen – und schafft so Platz für etwas Neues. Etwas Großes.

Der Kirchenkreis Hamburg- West/Südholstein baut in der Niendorfer Max-Zelck-Straße ein neues Zentrum. 200 Mitarbeiter sollen dort künftig arbeiten. Damit sie alle Platz finden, wurde der ursprüngliche Siegerentwurf der Hamburger „me di um Architekten“ Roloff, Ruffing und Partner um ein weiteres Stockwerk erweitert (wir berichteten).

Bisher waren die Einrichtungen des Kirchenkreises auf fünf verschiedene Orte in Blankenese, Lurup, Niendorf, Pinneberg und Lokstedt verteilt. Den neuen gemeinsamen Standort, der die Zusammenarbeit erleichtern und Wege und Fahrkosten reduzieren soll, lässt sich der Kirchenkreis einiges kosten. Knapp 24 Millionen Euro nimmt er für das neue Kirchenkreiszentrum nebst Kapelle, Veranstaltungsräumen und Tiefgarage in die Hand.

Das Kirchenkreiszentrum So soll es aussehen, wenn alles fertig ist Foto: Kirchenkreis Hamburg

Im Bezirksamt Eimsbüttel wird derzeit noch der Bauantrag geprüft. Sobald die Verwaltung endgültig zusagt, können die Bauarbeiten an der Max-Zelck-Straße richtig beginnen.

Nach Angaben von Kirchenkreis-Sprecherin Monika Rulfs gehören das Ausheben der Baugrube sowie die Verankerung von sogenannten Geothermie-Pfählen zur ökologischen Energiegewinnung zu den nächsten Schritten. Die Grundsteinlegung ist für Mittwoch, 10.  Mai, geplant. Bereits Ende 2018 soll dann alles fertig sein. cs

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