Im Nordosten des Wild-Geheges Gehege-Förster Sven Wurster (re.) und Herwyn Ehlers von Pro Niendorfer Gehege (2.v.re.) zeigen mit den SPD-Abgeordneten Marc Schemmel, Monika Schaal und Milan Pein (v. li.), wo die neue Aussichtsplattform Platz finden soll Foto: moe

Bessere Einblicke

Neue Aussichtsplattform wird im Niendorfer Gehege gebaut

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Um den Besuchern des Niendorfer Geheges einen noch besseren naturnahen Blick auf das Damwild zu ermöglichen, wird im Frühjahr eine neue Plattform errichtet.

 

Ermöglicht werden dieses und weitere Projekte durch die Zusage von Troncmitteln (Infos im Kasten), die auf Antrag von SPD- Abgeordneten in der Hamburger Bürgerschaft im Wahlkreis investiert werden können.

„9000 Euro werden dadurch für die Errichtung einer erhöhten Aussichtsplattform an der nordöstlichen Ecke vom Wildgehege, wo sich drei Hauptwege kreuzen, bereit gestellt“, so der Niendorfer SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Marc Schemmel. Gehege-Förster Sven Wurster freut sich sehr darüber: „Denn gerade diese Stelle ist der Hauptzugang zum Damwild-Gehege. Und wenn die Leute bisher vom Spielplatz rüberkamen, standen sie erst einmal vor einem Zaun.“ Das soll sich nun ändern. „Sobald die Mittel da sind, können wir die Arbeiten ausschreiben und loslegen“, so Wurster.

Unterstützt wird das Vorhaben maßgeblich vom Verein Pro Niendorfer Gehege, der 3500 Euro beigesteuert hat. Entstehen soll ein rund 1,50 Meter hohes Plateau, 30 Quadratmeter groß, mit behindertengerechtem Zugang, Sitzbänken und in ovaler Form. „Durch die Bauweise soll die Plattform optisch aus der Wiese herauswachsen und sich in die Landschaft einfügen“, so Wurster. Herwyn Ehlers von Pro Niendorfer Gehege erklärt weiter: „An den Wänden wird eine Findlingsmauer entstehen, die kleinen Tieren einen Rückzugsort bietet“. Im Frühjahr wird mit dem Beginn der Bauarbeiten gerechnet. moe

 

Noch mehr Troncmittel

 

Die Troncmittel stammen aus der Trinkgeldkasse der Spielbank und werden von der Bürgerschaft zur Unterstützung gemeinnütziger Arbeit vergeben. Unter anderem gibt es 9000 Euro für die neue Aussichtsplattform und 4000 Euro für die Erneuerung der Federwipptiere auf dem Spielplatz im Niendorfer Gehege, 2400 Euro für das Lokstedter Begegnungszentrum „why not?“, 6500 Euro für die Sanierung der Fenster an der Kirche am Niendorfer Marktplatz und 5000 Euro für mobile Fußballtore für den TuS Germania Schnelsen. moe

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