Auch weiterhin oben mitspielen

Niendorfs U23 bereitet sich akribisch vor, um den vorderen Tabellenplatz in der Landesliga zu halten

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Noch ist Winterpause, doch die 2. Herren vom Niendorfer TSV trainieren schon jetzt auf Hochtouren. Denn sie haben ein Ziel – sie wollen weiter oben bleiben!

 

In der letzten Saison schaffte die U23, das zweite Fußball-Team vom Niendorfer TSV, eine Sensation: Die Mannschaft stieg in die Landesliga auf – damit hatte der Verein das erste Mal in der Geschichte gleich zwei Mannschaften in den höchsten Amateurligen! Der Aufstieg war der Lohn von vier Jahren harter Arbeit. „Wir haben die Mannschaft in Ruhe aufgebaut, vor zwei Jahren zehn Spieler aus der A-Jugend bekommen. Seitdem steht der Kader“, sagt Team-Manager Rüdiger Steiger.

Vorteil von Trainer Matthias Jobmann, Co-Trainer Joachim Wriede und die Team-Manager Michael Lemke und Rüdiger Steiger: Neben dem festen Kader von 26 Spielern (zwei davon sind aktuell im Ausland) können sie auch auf einige Spieler der A-Jugend Regionalliga zurückgreifen – und auch auf Mitglieder der Oberliga-Mannschaft: „Zum Beispiel wenn sie nach einer Verletzung wieder Spielpraxis brauchen“, so Rüdiger Steiger.

Dieses Miteinander ist auch das Erfolgsgeheimnis, so das Quartett. Es gehören aber auch die Leidenschaft und das Engagement von Mannschaft und Team dazu. Und eine offene Tür – für neue Spieler. So hat sich die Mannschaft im Winter mit fünf Spielern verstärkt: Vom TuS Germania Schnelsen kamen Steven Pein, Marcel Stecker und Daniel Stolte, aus der Oberliga Johann Buttler und Marcel Jobmann.

Denn die Truppe um Trainer Matthias Jobmann hat ein Ziel. Sie wollen weiter oben mitspielen. Aktuell liegen sie in der Landesliga auf dem vierten Platz. „Wir sind damit die beste zweite Mannschaft in Hamburg“, erklärt Rüdiger Steiger.

Kein Wunder also, dass der NTSV für seine Jugendarbeit oft gelobt wird. „Wir sind eine Ausbildungsmannschaft“, sagt Trainer Matthias Jobmann. „Wir fungieren als Bindeglied im „Team Niendorf“ und können so mit unseren eigenen Talenten die Oberliga-Mannschaft bestücken.“

Nur eins ist schade – dass die Leistung der Mannschaft in Niendorf noch nicht so stark wahrgenommen wird. Dabei lohnt sich das Zuschauen der Spiele – die Mannschaft kämpft professionell, geschlossen und als echtes Team. Und um mehr Zuschauer – „das haben die Jungs verdient!“ ar

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