Startschuss Umweltstaatsrat Michael Pollmann, Eimsbüttels Bezirksamtsleiter Kay Gätgens, SRH-Geschäftsführer Professor Dr. Rüdiger Siechau und Reinhard Fiedler von der SRH-Pressestelle (von re. n. li) stellen die Biotüten in Niendorf vor Foto: moe

Impulsgeber Niendorf

Bis März werden hier neue Biotüten getestet

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Am Donnerstag besuchten Umweltstaatsrat Michael Pollmann, Professor Dr. Rüdiger Siechau, Geschäftsführer der Hamburger Stadtreinigung (SRH), und Eimsbüttels Bezirksamtsleiter Kay Gätgens den Wochenmarkt auf dem Tibarg – um die ersten Biotüten zu verteilen. „Die Niendorfer sind sehr aufgeweckt und aufmerksam. Deshalb ist der Stadtteil als Vorreiter in dieser Sache perfekt gewählt“, so Kay Gätgens.

In den nächsten Wochen werden die Wochenmarkthändler ihr Obst und Gemüse in den Tüten ausgeben. Der besondere Clou: Die Tüten sind durch eine Wachsbeschichtung auch im feuchten Zustand stabil und können somit daheim als Auffangbehälter für Grünabfälle genutzt und dann in der Biotonne entsorgt werden. „Mit diesen Biotüten wird die Bioabfallsammlung in der Küche zu einer sauberen Sache. Denn  Müllbeutel aus Plastik haben in einer Biotonne nichts zu suchen“, so Michael Pollmann.

Bis März werden die mit Wachs beschichteten Tüten kostenfrei in Niendorf verteilt Foto: moe

Getestet werden die multifunktionalen Tüten nun zunächst für drei Monate. „Während des Versuchszeitraums verarbeiten wir die Kundenrückmeldungen, bereiten eine flächendeckende Verteilung in ganz Hamburg vor und lassen das INFA-Institut untersuchen, wie groß die Mengensteigerung bei Speiseabfällen durch die Biotüten in Niendorf ist“, so Prof. Dr. Rüdiger Siechau. „Außerdem befragen wir die Kunden, ob sie mit den Tüten zufrieden sind und beobachten, wie sich die Biotüten im Biogas- und Kompostwerk verhalten.“

Die SRH wird an vielen Markttagen auf dem Tibarg die Tüten verteilen. Bis Ende März sind sie auch gebührenfrei beim Recyclinghof am Krähenweg erhältlich. moe

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