Sozialdemokraten Beim Neujahrsempfang kamen Schnelsens Distriktvorsitzender Matthias Ederhof, der SPD-Bundestagsabgeordnete Niels Annen, Bezirksamtsleiter Kay Gätgens und Niendorfs SPD-Vorsitzender Marc Schemmel mit vielen Mitgliedern ins Gespräch Foto: cs

Ein entscheidendes Jahr

Beim Neujahresempfang standen die Bundestagswahlen im Mittelpunkt

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Im September sind Bundestagswahlen: Aus politischer Sicht verspricht 2017 ein besonders spannendes Jahr zu werden. Das wurde auch auf dem Neujahrsempfang der SPD-Distrikte Niendorf und Schnelsen deutlich.

 

Nachdem man im vergangenen Jahr im Clubhaus des TuS Germania Schnelsen zusammengekommen war, konnte Marc Schemmel dieses Mal mehr als 130 Gäste in den Räumlichkeiten von Lingtons Restaurant begrüßen. In seiner Ansprache bedankte sich Niendorfs SPD- Vorsitzender vor allem bei den vielen ehrenamtlichen SPD-Mitgliedern, die das „Rückgrat unserer Partei bilden“. Schemmel: „In unruhigen Zeiten wie diesen  braucht es eine klare Haltung – und ohne aktive Mitglieder funktioniert das nicht.“ Inhaltlich brachte der Bürgerschaftsabgeordnete die Anwesenden auf den neuesten Stand der Hamburger Landespolitik und ging dabei insbesondere auf Themen wie die Eröffnung der Elbphilharmonie, Wohnungsbau, Bildungspolitik, Flüchtlingsunterbringung und Integration ein. Insgesamt, so Schemmel, lasse es sich in Hamburg und besonders in den Stadtteilen Niendorf und Schnelsen gut leben.


Im Blick Europas

So sieht das auch der Eimsbütteler SPD-Bundestagsabgeordnete Niels Annen, der für die Sozialdemokraten auch in diesem Jahr wieder als Direktkandidat für den Wahlkreis Eimsbüttel ins Rennen geht. Er bezeichnete die anstehenden Wahlen nicht nur für ihn persönlich als entscheidend. „Wenn wir in Deutschland an die Urnen gehen, schaut ganz Europa zu“, prophezeite der außenpolitische Sprecher seiner Fraktion.  Rechtsdruck in Frankreich, Polen und Ungarn – Deutschlands wichtigste Partner steckten in einer tiefen Krise. „Wenn unsere Bundesrepublik sich entscheiden würde, den Weg von Frau Petry und Co. einzuschlagen, hätte das katastrophale Auswirkungen auf den gesamten Zusammenhalt Europas“, warnte er. Dennoch: „Ich bin zuversichtlich, dass wir als Land sozial und weltoffen bleiben“, betonte Annen. Besonders viel Mut machten ihm dabei, die vielen neuen SPD-Mitglieder, die sich im vergangenen Jahr zu einem Eintritt in die Partei entschlossen hätten.


Eimsbüttel 2040

Auch der neue Bezirkamtsleiter Kay Gätgens, ebenfalls langjähriges Mitglied der SPD, nutzte die Gelegenheit, sich selbst noch einmal vorzustellen, Werbung für das Bürgerbeteiligungsverfahren Eimsbüttel 2040 zu machen und einen aufmerksamen Blick in die Stadtteile Schnelsen und Niendorf zu werfen. Niendorf habe mit dem Tibarg ein „richtig gutes Zentrum“, das dank des „Business Improvement District“ (BID) hamburg- und sogar bundesweit für Aufmerksamkeit sorge. Schnelsen sei nach Stellingen, der Stadtteil im Bezirk mit dem meisten Wohnungsbau und werde mit dem Autobahndeckel und dem darauf entstehenden Bürgerpark ein völlig neues Gesicht bekommen. cs

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