Singen, segnen, sammeln

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Goldene Kronen, bunte Gewänder und lange Stäbe mit Pappsternen: So ausstaffiert machen sich am kommenden Sonntag etwa 40 Kinder der katholischen St. Ansgar Gemeinde auf den Weg. Immer in Dreiergruppen – als Sternsinger.

 

„Eigentlich sind ja jeweils drei kleine Könige mit einem Sternträger unterwegs“, erklärt Gemeindereferentin Ludmilla Leittersdorf-Wrobel, die die Sternsinger seit vielen Jahren anleitet. „Aber aufgrund der großen Nachfrage mussten wir die Gruppen noch weiter aufteilen.“ In rund 160 Haushalten, im Altersheim, einer evangelischen Gemeinde und im Hospiz werden die Sternsinger zu Gast sein. „Auch Familien, die gar nicht auf unserer Liste stehen, wünschen sich, dass wir sie besuchen, wenn sie uns sehen“, berichtet Benno, der schon ein erfahrener Sternsinger ist. „Besonders begehrt ist der Segen“, erklärt Vincent. Mit Kreide werden die Kinder „20*C+M+B+17“ über die Haustüren schreiben. Neben der Jahreszahl und dem Stern, dem die drei Könige gefolgt sein sollen, enthält der Segen die Formel für „Christus Mansionem Benedicat“ (auf Deutsch: „Christus segne dieses Haus“). Zum Dank geben die Gesegneten Geld für den guten Zweck. „Die Menschen sind sehr großzügig. Sie schenken uns dazu auch noch Süßigkeiten“, erzählt Sternsinger Lukas mit einem Lächeln. 8000 Euro brachten die Niendorfer Sternsinger 2016 für ein Kinderhilfsprojekt in Bolivien zusammen. In diesem Jahr werden Spenden für die vom Klimawandel stark betroffene Region Turkana in Kenia gesammelt. „Dort können wir wirklich etwas bewegen“, erklärt Lukas. „Brunnen bauen oder Schulen, damit die Kinder dort auch eine Zukunft haben.“ kk

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Singen, segnen, sammeln

Am 8. Januar sind in Niendorf und Umgebung die Sternsinger unterwegs

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Goldene Kronen, bunte Gewänder und lange Stäbe mit Pappsternen: So ausstaffiert machen sich am kommenden Sonntag etwa 40 Kinder der katholischen St. Ansgar Gemeinde auf den Weg. Immer in Dreiergruppen – als Sternsinger.

 

„Eigentlich sind ja jeweils drei kleine Könige mit einem Sternträger unterwegs“, erklärt Gemeindereferentin Ludmilla Leittersdorf-Wrobel, die die Sternsinger seit vielen Jahren anleitet. „Aber aufgrund der großen Nachfrage mussten wir die Gruppen noch weiter aufteilen.“ In rund 160 Haushalten, im Altersheim, einer evangelischen Gemeinde und im Hospiz werden die Sternsinger zu Gast sein. „Auch Familien, die gar nicht auf unserer Liste stehen, wünschen sich, dass wir sie besuchen, wenn sie uns sehen“, berichtet Benno, der schon ein erfahrener Sternsinger ist. „Besonders begehrt ist der Segen“, erklärt Vincent. Mit Kreide werden die Kinder „20*C+M+B+17“ über die Haustüren schreiben. Neben der Jahreszahl und dem Stern, dem die drei Könige gefolgt sein sollen, enthält der Segen die Formel für „Christus Mansionem Benedicat“ (auf Deutsch: „Christus segne dieses Haus“). Zum Dank geben die Gesegneten Geld für den guten Zweck. „Die Menschen sind sehr großzügig. Sie schenken uns dazu auch noch Süßigkeiten“, erzählt Sternsinger Lukas mit einem Lächeln. 8000 Euro brachten die Niendorfer Sternsinger 2016 für ein Kinderhilfsprojekt in Bolivien zusammen. In diesem Jahr werden Spenden für die vom Klimawandel stark betroffene Region Turkana in Kenia gesammelt. „Dort können wir wirklich etwas bewegen“, erklärt Lukas. „Brunnen bauen oder Schulen, damit die Kinder dort auch eine Zukunft haben.“ kk

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