Zwei Kritik-Themen am Johannkamp

Baumschnitt und Container sorgten für Beschwerden

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Prima, dass es so aufmerksame Wochenblatt-Leser gibt – die auch hinterfragen und bemängeln. Für den Niendorfer Johannkamp gab es in den letzten Tagen gleich zwei Anlässe zu Beschwerden.

 

So wurde das Beschneiden einer großen, alten Eiche an der Baustelle am Johannkamp, Ecke Paul-Sorge-Straße kritisiert. Ein starker Ast wurde entfernt, der das Neubauprojekt an dieser Stelle behinderte. Doch dabei handelt es sich um ein erlaubtes Vorgehen. „Bereits im April 2014 wurde eine Ausnahmengenehmigung für den betreffenden Baum erteilt. Der Kronenschnitt musste von einer Fachfirma durchgeführt werden “, so Phi-lipp Passera von der Pressestelle des Bezirksamts Eimsbüttel. „Mit dem Einkürzen des Astes sind die Anforderungen auch entsprechend umgesetzt worden. Eine Gefahr durch ein Ungleichgewicht der Krone besteht nicht“, so Passera weiter.

Ein weiterer Stein des Anstoßes war eine scheinbar vergessene Altkleider-Box vor den Garagen am Johannkamp bei der U-Bahn-Station. Bereits seit geraumer Zeit prangte an der Seite ein Zettel vom Bezirksamts Eimsbüttel, der auf eine fehlende Sondernutzungsgenehmigung für das Aufstellen des Containers auf öffentlichem Grund hinwies. Der Hinweis verwitterte immer mehr – die Box aber blieb stehen. Auch diesbezüglich bat das Wochenblatt beim Bezirksamt Eimsbüttel um Klärung – mit Erfolg. Philipp Passera: „Wir haben den Container abholen lassen. Er wird jetzt auf unserem Bauhof verwahrt.“ moe

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