Der Neue Im Interview spricht Kay Gätgens über seine Pläne als Bezirksamtsleiter Foto: pr

Das Amt füllt jeder anders aus

Eimsbüttels neuer Bezirksamtsleiter Kay Gätgens im Interview

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Auf ihrer letzten Sitzung des Jahres hat die Bezirksversammlung Eimsbüttel Kay Gätgens zum neuen Bezirksamtsleiter gewählt. Mit Redakteurin Christina Sluga sprach der Schnelsener über seine Pläne und Ziele im neuen Amt.

 

Niendorfer Wochenblatt: Herr Gätgens, noch einmal herzlichen Glückwunsch zur Wahl. Wie fühlt man sich als frisch gebackener Bezirksamtsleiter?

Kay Gätgens: Über die Wahl und die neue Aufgabe freue ich mich natürlich sehr. Ich bin dankbar für das mir entgegengebrachte Vertrauen. Es fühlt sich sehr gut an.

 

NW: Kurz nach ihrer Wahl haben Sie vor der Bezirksversammlung betont, die Bürger noch stärker als zuvor in Entscheidungen miteinbinden zu wollen. Gibt es sonst noch etwas, das Sie anders machen wollen als ihr Vorgänger?

Gätgens: In der Tat: Mit den beiden Projekten „Climate Smart City Lokstedt“ und „Lokstedt 2020“ gehen wir ganz neue Wege der Bürgerbeteiligung. Ansonsten steht Eimsbüttel sehr gut da. Es gibt keinen Grund, inhaltlich umzusteuern. Und das Amt füllt jeder anders aus.

 

NW: Wo sehen Sie die größten Herausforderungen ihrer kommenden Amtszeit?

Gätgens: Die größten Herausforderungen stellen für mich der Wohnungsbau, moderne Mobilitätslösungen sowie die Stärkung des sozialen Zusammenhalts dar. Der Bezirk Eimsbüttel ist ein dichtbesiedelter Bezirk und wird auch weiterhin nachgefragter Wohnstandort bleiben. Wir wollen ein räumliches Leitbild „Eimsbüttel 2040“ erarbeiten und sehen, wie und wo Eimsbüttel in der Zukunft weiterentwickelt werden kann.

 

NW: Warum haben Sie sich für die Position des Bezirksamtsleiters beworben? Was wollen Sie bewirken?

Gätgens: Eimsbüttel liegt mir sehr am Herzen. Durch meine langjährige Tätigkeit in der Bezirksversammlung und der Verwaltung habe ich den Bezirk in den letzten Jahren mitprägen dürfen. Dies möchte ich nun als Bezirksamtsleiter fortsetzen und den Bezirk ins nächste Jahrzehnt führen. Mein Ziel ist es, dass sich Eimsbüttel zu einem zukunftsfähigen und attraktiven Bezirk weiterentwickelt, in dem die Menschen auch in Zukunft gerne wohnen, arbeiten und ihre Freizeit gestalten. Hierzu möchte ich meine Ideen einbringen.

 

NW: Es steht ja noch die Ernennung durch den Hamburger Senat aus. Wie wird im Anschluss ihre erste Amtshandlung aussehen?

Gätgens: Wir wollen mit dem Konzept „Eimsbüttel 2040“ ein Zukunftskonzept zur Stärkung der Bürgerbeteiligung entwickeln und die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in Planungs- und Entscheidungsprozesse einbinden. Es hat bereits erste Informations- und Beteiligungsstände am Tibarg und in der Osterstraße gegeben, weitere folgen im neuen Jahr auf den Wochenmärkten und in den Stadtteilzentren. Dort möchte ich mit Interessierten ins Gespräch kommen. Darüber hinaus haben wir bereits die Möglichkeit geschaffen, sich auf der Beteiligungsplattform www.eimsbuettel2040.de einzubringen.

 

NW: Vielen Dank für das Gespräch!

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