Engagiert setzt sich Centermanagerin Kerstin Huttanus seit einem Jahr für ihre Gewerbemieter, die Kunden und den ganzen Tibarg ein Foto: moe

Centermanagerin Kerstin Huttanus zieht Resümee

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Am Neujahrstag ist Kerstin Huttanus seit genau einem Jahr Centermanagerin des Niendorfer Tibarg Centers. Die gebürtige Niedersächsin hat sich schnell eingelebt und gemeinsam mit ihrem Team neue Aktionen auf die Beine gestellt, musste sich aber auch einigen Widrigkeiten stellen. Im Gespräch mit dem Niendorfer Wochenblatt zieht sie Bilanz.

 

Niendorfer Wochenblatt: Wie haben Sie in den zwölf Monaten Niendorf erlebt?

Kerstin Huttanus: Ich fühle mich hier extrem wohl und genieße das familiäre Flair in Niendorf außerordentlich. Das Miteinander funktioniert hier einfach – man ist immer nah dran am Mieter, am Kunden und an der Nachbarschaft. Die Niendorfer sind extrem loyal und passen auf ihren Stadtteil auf – das finde ich gut.

 

NW: Sie selbst pendeln immer noch zwischen Hamburg und Northeim?

Huttanus: Das ist tatsächlich weniger geworden. Als ich kürzlich in Northeim war und wieder aufbrechen wollte, sagte ich tatsächlich „Ich fahre jetzt nach Hause“. Hamburg ist zu meiner zweiten Heimat geworden.

 

NW: Sie engagieren sich auch intensiv für die AGT und den BID Tibarg II?

Huttanus: Natürlich wollen mein Team und ich auch mitwirken und Impulse geben für die Entwicklung und damit eine positive Zukunft für den Tibarg. Wir sind nicht nur auf das Center fokussiert, sondern haben den Tibarg als das große Ganze im Blick.

 

NW: Sie mussten sich aber auch viel Kritik stellen – wie zum Beispiel bei der nicht korrekt funktionierenden Eingangstür des Centers?

Huttanus: Diese unschöne Situation habe ich ja praktisch mit meinem Antritt als Centermanagerin geerbt. Es ist äußerst unbefriedigend für mich, dass es noch immer keine Lösung dafür gibt – obwohl wir uns intensiv darum bemühen. Wir sind an dem Thema dran, haben aber mit Widrigkeiten zu kämpfen. Es ist technisch kompliziert. Wir geben aber nicht auf!

 

NW: Auch im Bezug auf das Parkhaus gibt es immer wieder Beschwerden …

Huttanus: Ich halte hier die Einfahrsituation bei den Schranken für ungünstig und auch die Ticket- automaten müssen zuverlässiger arbeiten. Wir sind diesbezüglich mit dem Pächter in Gesprächen zu möglichen Verbesserungsarbeiten.

 

NW: Was erwartet uns im Jahr 2017 im Tibarg Center?

Huttanus: Wir halten an unserer schönen Dekoration fest und organisieren spannende Events, an denen sich auch Vereine und Firmen aus dem Stadtteil beteiligen können. Außerdem haben wir es gemeinsam mit der AGT geschafft, als einer der ersten Hamburger Standorte trotz der neuen Auflagen für das kommende Jahr bereits jetzt alle vier verkaufsoffenen Sonntage bewilligt zu bekommen. Das macht uns sehr stolz. Und natürlich werden wir weiterhin unsere Position gegenüber dem Internet-Handel stärken – bei uns soll der Einkauf ein Erlebnis sein.

 

NW: Sie planen auch eine Überraschung?

Huttanus: Ich möchte noch nicht zu viele Details verraten, aber in 2017 wird das Tibarg Center Zuwachs in Gestalt eines Maskottchens bekommen …

 

Gespräch: Claudia Möller

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