Auch am Sonnabend äußerten einige Kunden bei der Eröffnung ihre Verwunderung wegen der fehlenden Rampe, die vorher auf dem steilen Grünstreifen-Abschnitt zum Eingang führte Foto: moe

Kritik wegen fehlender Rampe

Ein barrierefreier Zugang ist nur über den Parkplatz möglich

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Am Sonnabend war es soweit: Als eine der modernsten Aldi Nord-Standorte Hamburgs öffnete die Filiale am Schippelsweg nach dem Umbau wieder ihre Türen.

 

Viele Niendorfer ließen sich den Eröffnungstag nicht entgehen und machten sich mit der neuen Optik und dem Sortiment vertraut. Zur Eröffnung des modernisierten Standorts musste am gleichen Tag allerdings der Aldi im Untergeschoss des Einkaufszentrums NNZ in Niendorf Nord (Infos dazu im Kasten) schließen.

Einige Niendorfer kritisierten auch bereits im Vorfeld die nun fehlende Rampe für Rollstuhlfahrer, Rollator-Nutzer, Kunden mit Kinderwagen oder Fahrrad am Schippelsweg.   „Wir hätten wirklich gern wieder einen barrierefreien Zugang errichtet“, Lars Dücker, Leiter Immobilien und Expansion bei Aldi Nord. „Doch leider ließ die Gefällesituation vor Ort das nicht zu: Die Steigung ist zu hoch, um eine Rampe zu errichten“, sagt er weiter.

Grünfläche statt Rampe

Die bis zum Umbau vorhandene Rampe entspräche nicht mehr den heute geltenden Vorschriften. „Wir hatten schlichtweg keine Option. Außerdem waren wir an die Auflage gebunden, soviel Grünfläche wie möglich zu schaffen – was wir an dieser Stelle auch umgesetzt haben“, so Lars Dücker. Der barrierefreie Zugang sei aber durchaus über den Parkplatz gegeben. „Eine andere Lösung hätten wir gern angeboten.“

Lars Dücker verweist aber auch darauf, dass sich Aldi bei der Errichtung des Parkplatzes nach einem großen Wunsch  zahlreicher Niendorfer gerichtet hätte: So ist die Zufahrt weiterhin von beiden Seiten möglich. Sie wurde aber weiter weg vom Gebäude verlegt – damit die Kunden nicht ständig vom kreuzenden Verkehr beeinträchtigt werden. moe

 

Nach dem Auszug von Aldi: Die Pläne fürs NNZ-Untergeschoss

Am 17. Dezember schloss die Aldi Nord-Filiale im NNZ-Untergeschoss. „Dort soll es aber auf jeden Fall wieder eine Einkaufsmöglichkeit für den alltäglichen Bedarf geben“, so Immobilienverwalterin Katrin Gläsner. Die Gespräche mit Unternehmen laufen. „Und ich bin sehr optimistisch“, so Gläsner. Erst einmal werde der Lastenaufzug modernisiert und auch weitere Investitionen in Abstimmung mit einem neuen Gewerbe-Nutzer werden einkalkuliert. „Wir gehen davon aus, im Frühjahr gute Neuigkeiten verkünden zu können“, so die Verwalterin. „Immerhin ist das eine attraktive Lage, da eine treue Kundschaft durch die Bewohner im Haus und den nahen U-Bahn-Zugang garantiert ist.“

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