Tolle Idee Das momentan leerstehende, frühere Schulgebäude am Tibarg 38 könnte zu einer Begegnungsstätte für Flüchtlinge und Niendorfer werden Foto: moe

Es soll ein Haus für alle werden

Zwischennutzung angedacht - Pläne für eine Begegnungsstätte am Tibarg

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Wie bereits geschrieben, dauert das Bebauungsplanverfahren rund um eine neue Tibarg-Mitte mit der frei gewordene Nebenstelle der Anna Warburg-Schule, dem Wochenmarkt und dem Ex-Ortsamt noch bis zu vier Jahre. Doch was passiert bis dahin mit dem seit Sommer leerstehenden früheren Schul-Gebäude?

 

Bereits seit Ende Juli sind die früher von der Anna Warburg-Schule genutzten Räume frei. Die Zukunftsgestaltung des Standorts befindet sich in der noch Jahre andauernden Konzeptionierung. Doch auch in der Zwischenzeit scheint eine Möglichkeit zur Verwendung  des Gebäudes möglich ­ die dem ganzen Stadtteil zugute kommen könnte. Denn das Bezirksamt Eimsbüttel beabsichtigt, die Räumlichkeiten für die Übergangszeit bis zum Abriss beim Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) anzumieten, um dort gemeinsam mit der ehrenamtlichen Initiative „Wir für Niendorf“ ein Begegnungszentrum für die Geflüchteten aus den umliegenden Unterkünften und den Niendorfern zu betreiben.

Integrationsfonds

Noch wird geprüft, ob der Betrieb des Begegnungszentrums für rund zwei Jahre aus Mitteln des Integrationsfonds der Hamburger Bürgerschaft finanziert werden kann. Eine Entscheidung über die Mittel wird wahrscheinlich in der Bürgerschaftssitzung am 18. Januar getroffen werden.

 „Die Gespräche zur Einrichtung des Begegnungszentrums laufen bereits seit dem Sommer“, erklärt Pastorin Maren Gottsmann von „Wir für Niendorf“. „Wir haben tolle Pläne, dort mit Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen etwas für den ganzen Stadtteil auf die Beine zu stellen. Auch Angebote von der Evangelischen Familienbildung und dem Jugendamt sollen dort Platz finden“, sagt sie weiter. Details zum Vorhaben sind aber erst nach der Zusage von Finanzmitteln seitens der Bürgerschaft spruchreif. Maren Gottsmann: „Wir hoffen wirklich sehr auf einen positiven Bescheid.“ moe

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