Fabian Kratz Foto: moe

Die Welt ist nicht genug

Ohmoor-Schüler Fabian Kratz misst sich gern in Wettbewerben

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Für sein Sprachtalent und seine Wettbewerbs-Erfolge wurde der Niendorfer Schüler Fabian Kratz im November von Hamburgs Schulsenator Thies Rabe geehrt.

 

1900 Mädchen und Jungen wurden so wie er bei Wettbewerbsfest im Rathaus ausgezeichnet. Fabian Kratz vom Gymnasium Ohmoor konnte sich über den Nachwuchspreis der Behörde für Schule und Berufsbildung für seine wiederholte erfolgreiche  Teilnahme am Bundeswettbewerb Sprachen freuen. Der 15-Jährige belegte immerhin in den Jahren 2014 und 2015 den ersten Platz auf Landesebene.

Talent für Sprachen

Der Zehntklässler hat einfach ein Talent und ein Gespür für Sprachen. Er spricht Englisch, Französisch und Spanisch – und Schwedisch. „Meine Mutter kommt aus Schweden und diese familiäre Nähe und regelmäßige Besuche in unserem Haus bei Stockholm erleichtern mir natürlich den Zugang“, so der junge sympathische Mann.

Gerade hat er sich erneut für den Bundeswettbewerb Sprachen beworben – will diesmal neben der Englisch-Kategorie auch im Französischen punkten. „Ich suche einfach die Herausforderung bei diesen Wettbewerben“, erklärt Fabian.

Auch auf anderen Gebieten will er sich beweisen. So hat er am NFTE-Wettbewerb (Network For Teaching Entrepreneurship), teilgenommen und wurde von seiner Schule sogar zum Bundesfinale entsandt. Dort präsentierte er seine Idee für ein Starter-Paket zum Anpflanzen eines Gemüse- und Kräutergarten dem Fachpublikum. Zwar hat es mit einem der ersten Plätze nicht geklappt,  aber „trotzdem habe ich viel gewonnen – an Erfahrung und neuen Kontakten“, so Fabian stolz.

Der Jugendliche ist auch sonst sehr engagiert, macht Breakdance und liebt die Trend-Sportart Parcours, philosophiert gern, trifft sich mit Freunden und engagiert sich auch politisch. Und was kommt nach dem Abitur? „Auf jeden Fall möchte ich dann gern ins Ausland: Zum Studium oder für ein soziales Jahr“. Seine spätere Berufswahl sei noch völlig unklar. „Da lass ich mir alles offen: Die Welt hat so viel zu bieten. Mit elf Jahren wollte ich Programmierer werden, dann später lieber Politiker. Mal schauen, wohin mein Weg mich führt …“  moe

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