Die Märchenwelt der Anna Fabuli

Entwürfe einer Schnelsenerin im Schmidt Theater

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Das ist selbst für eine erfahrene Künstlerin wie Anna- Maria Schlemmer eine Ehre: Die Schnelsenerin, die unter dem Namen „Schattentheater Anna Fabuli“ weltweit Erfolge feiert, hat für eine neue Inszenierung des renommierten Schmidt Theaters an der Reeperbahn Schattenfiguren entworfen und spielfertig hergestellt.

 

„Cindy Reller – Voll ins Ohr und mitten ins Herz“ heißt das Stück, das frei nach den Gebrüdern Grimm den weltberühmten Aschenputtel-Stoff auf den Hamburger Kiez verlegt. „Meine Figuren sind Teil einer Schlüsselszene, in der Cindy den Tieren der Zoohandlung, in der sie arbeitet, ganz verbunden ist. So offenbart sich ihr lieber, zauberhafter Charakter“, berichtet Schlemmer im Gespräch mit dem Niendorfer Wochenblatt. Und: „Es ist schon toll, wenn man Corny Littmann höchstpersönlich zeigen kann, wie der Hase im wahrsten Wortsinn laufen soll“. Der Kontakt zu Regisseurin Carolin Spieß kam über eine gemeinsame Freundin zustande. Zunächst hatte sich Spieß nur eine Beratung zum Thema Schattentheater gewünscht. Ein Besuch in Schlemmers Schnelsener Atelier-Wohnung ließ sie ihre Entscheidung schnell revidieren. „Sie war so begeistert von meiner Arbeit, dass sie mich vom Fleck weg engagiert hat“, berichtet Schlemmer sichtlich erfreut.

Interessant: Am Sonnabend, 3. Dezember, weist Anna-Maria Schlemmer in die Kunst des Scherenschnitts ein. Treffpunkt ist zwischen 13 und 15 Uhr das Café Artig, Graf-Anton-Weg 27, in Niendorf. Die Teilnahme kostet 25 Euro. cs

 

 „Cindy Reller – Voll ins Ohr und mitten ins Herz“ läuft noch bis Juli 2017 im Schmidt Theater, Spielbudenplatz 24-25, Infos auf www.tivoli.de und unter Tel.: 31778899

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