Werkstatt auf der Orgelempore Kirchenmusikerin Gudrun Kühn-Hoppe freut sich schon auf die frisch renovierte Orgel Fotos: bk

Orgel bald mit frischem Klang

Umfangreiche Arbeiten in Schnelsener Kirche stehen vor dem Abschluss

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Seit September wird in der Schnelsener Adventskirche die Orgel saniert. Nun gehen die Arbeiten in den Schlussspurt.

 

Kirchenmusikerin Gudrun Kühn-Hoppe muss sich zurzeit mit dem Klavier behelfen. Die Weigle-Orgel von 1961 war im Klang matt und dumpf geworden. Deswegen hatte die Kirchengemeinde schon seit 2014 einen finanziellen Grundstock angespart, und durch eine Spendensammlung kamen fast 8000 Euro zusammen.

Die Ausschreibung gewann die renommierte Orgelbaufirma Quathamer aus Bordesholm. Teilweise werden die Arbeiten in der dortigen Werkstatt ausgeführt – zum Beispiel an den Pfeifen – teilweise wird auf der Orgel- empore im Kriegerdankweg gearbeitet.

Orgelbaumeister Kurt Quathamer erledigt die Arbeiten teilweise in der Kirche und teilweise in seiner Werkstatt Foto: privat

Umfangreiche Arbeiten an Mechanik, Elektrik und Elektronik waren erforderlich geworden. Die Pfeifen werden nun wieder eingebaut, den Abschluss bildet die Intonation: „Hierbei bekommen die Orgelpfeifen ihre Klangfarbe – von flötig bis streichend“, erklärt Gudrun Kühn-Hoppe. Wichtig ist hierbei eine gleichmäßige Raumtemperatur von 16 bis 18 Grad.

„Zum 2. Advent soll alles fertig sein“, hofft die Kirchenmusikerin. Somit können sich die zahlreichen Besucher der Weihnachtsgottesdienste schon jetzt auf einen frischen Klang freuen. Alle Spender haben ihre Paten-Urkunden bereits bekommen. Für den 22. Januar ist ein Festgottesdienst geplant und fünf Tage später gibt es ein Konzert zur feierlichen Übergabe. bk

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