Gibt auch im Training alles: Judoka Robin Wendt Foto: ar

Dieser Titel fehlte noch

Der Niendorfer Robin Wendt ist jetzt auch Deutscher Mannschaftsmeister

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Zweimal griff das Hamburger Judo-Team bereits nach den Meister-Sternen. Doch erst im dritten Anlauf holten sie den Titel nach Hause

 

„Die Stimmung war einfach unfassbar gut“, schwärmt Robin Wendt noch heute. Kein Wunder: Schließlich trat der Niendorfer mit seinen Mannschaftskollegen vor heimischer Kulisse an. Und die mehr als tausend Zuschauer jubelten „ihre“ Mannschaft mit Erfolg nach vorne: Das Judo-Team wurde in der Wandsbeker Sporthalle Deutscher Meister! Schon zweimal standen sie kurz vor dem Sieg: „2009 wurden wir Zweiter, im letzten Jahr Dritter“, sagt Robin Wendt. Und diesmal gingen sie als klare Favoriten an den Start, schließlich waren sie die  ungeschlagenen Meister der Bundesliga Nord.

Robin Wendt Foto: ar

Der Niendorfer Robin Wendt musste drei Kämpfe in der für ihn ungewohnten Gewichtsklasse 100+ bestreiten. „Den Ersten habe ich doof verloren, das musste nicht sein“, sagt er selbstkritisch. Und dann stand er zweimal einem echten Schwergewicht gegenüber: Nicht nur dass Roy Meyer einige Kilos mehr auf die Waage bringt – er ist auch der 5. der Weltrangliste, Olympia Teilnehmer aus diesem Jahr und Europameister in seiner Gewichtsklasse. „Ich habe beide Kämpfe sehr knapp verloren und erst nach voller Kampfzeit“, sagt Robin Wendt. Eine Leistung, die alle Zuschauer begeisterte. Und für den Sieg reichte: Mit 7:6 schlugen die Gastgeber Titelverteidiger TSV Großhadern! Glückwunsch! ar

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