Aber bitte Multifunktional

Planung für neue Tibarg-Mitte geht in nächste Phase

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Seit Frühjahr steht die Frage im Raum, wie der mittige Tibarg neu gestaltet werden kann. Durch die Aufgabe des schulischen Nebenstandorts der Anna-Warburg-Schule eröffnen sich unter Einbeziehung des Gebiets rund um Ex-Ortsamt, Kundenzentrum und Wochenmarktfläche neue Möglichkeiten.

 

Wie das Niendorfer Wochenblatt bereits ausführlich berichtete, ging den bisherigen Planungen ein öffentlicher Beteiligungsprozess voraus, unter anderem mit Schüler-Workshop, Planungswerkstatt und mit Einbeziehung zahlreicher Tibarg-Akteure.

Resultierend aus den Ergebnissen dieser Gespräche präsentierten die beteiligten Stadtplaner und das Bezirksamt Eimsbüttel beim vergangenen Regionalausschuss ihre Vorschläge zur Umgestaltung des Areals. „Klar ist, dass aufgrund des Fluglärmbereichs nur geringfügig neuer Wohnraum an dieser Stelle geschaffen werden kann“, so Karola Häffner, Leiterin der Abteilung Bebauungsplanung im Bezirksamt Eimsbüttel.

Entsprechend den Wünschen und Vorgaben aller bisherig Beteiligten  und nach Prüfung der Machbarkeit, kamen die Planer zu folgendem Schluss: Zum Garstedter Weg hin sollte es eine neue Zufahrt zu einer vergrößerten Tiefgarage geben, auf zwei Baufeldern am Standort des jetzigen Ex-Ortsamts und des Kundenzentrums könnte vier- bis fünfgeschossig gebaut werden und Außengastronomie Platz finden. Auch auf dem Gelände des früheren Schulstandorts wäre Baufläche vorhanden. Die Geschäftspavillons zum Tibarg hin bleiben bestehen. Die Wochenmarktfläche wird etwas verbreitert und soll multifunktional nutzbar sein – zum Beispiel dank eines Streetball-Platzes. Der Freiraum an der Lippertschen Villa wird neu gestaltet und damit das historische Gebäude optisch an den Tibarg heranrücken.

Nun soll im Winter das Bebauungsplanverfahren starten und sich der Stadtplanungsausschuss mit der Konzeptionierung befassen. „Das kann erfahrungsgemäß zwei bis zu vier Jahre dauern“, so Regionalausschuss-Leiter Rüdiger Rust. moe

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