Wunderbrunnen Dort könnte bald eine neue Feuer- und Rettungswache entstehen Foto: cs

Wache am Wunderbrunnen?

Das Hamburg-Wasser-Grundstück ist ein möglicher neuer Standort

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Seit Jahren wartet Schnelsen auf eine neue Feuer- und Rettungswache – jetzt kommt endlich Bewegung in die Sache.

 

Nachdem in der Oldesloer Straße 21-23 bereits eifrig an einer Interimslösung gearbeitet wird (wir berichteten), scheint nun auch der Standort für den notwendigen Neubau gefunden worden zu sein.


Groß genug

Wie  Sprecher Jan Ole Unger auf Nachfrage des Niendorfer Wochenblatts bestätigt, hat die Feuerwehr Hamburg ein Grundstück nördlich der Straßeneinmündung Wunderbrunnen, gegenüber der Oldesloer Straße 155 ins Auge gefasst. Das Areal verfügt über die für die Errichtung einer Feuer- und Rettungswache erforderliche Mindestfläche von 5000 Quadratmeter und ist durch die nahe gelegene A7-Auffahrt Schnelsen-Nord besonders gut angebunden. „Zum aktuellen Zeitpunkt ist die schlussendliche Bewertung der einsatztaktischen Eignung des Grundstücks allerdings noch nicht abgeschlossen“, betont Unger. Eine endgültige Entscheidung über den Erwerb des Grundstücks vom jetzigen Eigentümer Hamburg Wasser stehe daher noch aus.

Und wie geht es nun weiter? Vorausgesetzt die einsatztaktische Bewertung des Grundstücks und die Vertragsverhandlungen mit Hamburg Wasser werden mit einem positiven Ergebnis abgeschlossen, muss nach Angaben des Bezirksamts Eimsbüttel zunächst ein vorhabenbezogenes B-Plan-Verfahren angestoßen werden.

Noch viel Vorarbeit

Ferner sei bei derartigen Bauvorhaben dann grundsätzlich eine Vor- und  Entwurfsplanung zu fertigen, mit der dann anschließenden Genehmigungsplanung und Erarbeitung eines Bauantrages, so Unger weiter. Parallel seien dann die für die Vorplanung erforderlichen Bodenuntersuchungen, Vermessungsarbeiten und Kampfmitteluntersuchungen durchzuführen. cs

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