Ausgezeichnet Louisa Hadadi (2. Reihe, 3.v.li.) und Franziska Lohrengel (2. Reihe, 2.v.li.) als Jugend-Oscar-Siegerinnen, die Zweiplatzierte Alaida Hobbing (2. Reihe Mitte) und die Jungs der HdJ-Abenteuer- Gruppe (1. Reihe vorn) als Drittplatzierte mit Marc Schemmel (3. Reihe, 2.v.re.), Joachim Wriede (3. Reihe re.), Britta Schumann (2. Reihe, 2.v.re.) und Hannes Lübbermann (2. Reihe re.) sowie Schüler vom sozialen Projekt Bondenwald Foto: moe

Der Jugend-Oscar geht an…

Diese Jugendlichen engagieren sich sozial mit viel Zeit und Arbeit

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Alle zwei Jahre lobt das Jugendforum Niendorf den Jugend- Oscar aus, mit dem junge Frauen und Männer für ihr Engagement ausgezeichnet werden. Neun Preisträger gibt es bisher und am vergangenen Sonnabend kamen weitere hinzu.

 

Auch diesmal gab es wieder zahlreiche Vorschläge aus den unterschiedlichsten Bereichen. „Und wir waren einmal mehr beeindruckt, wie viel Zeit junge Menschen neben der Schule investieren, um sich für andere Menschen und ihren Stadtteil einzusetzen“, so der Vereinsvorsitzende Marc Schemmel.

Gewürdigt für ihr Mitmachen bei der Straßenschilder-Putzaktion und ihre kostenlosen Hilfsarbeiten für ältere Menschen wurde die Jungen-Abenteuer- Gruppe des Hauses der Jugend (HdJ) Niendorf. Die Teenager konnten sich über 100 Euro Preisgeld freuen. Zudem wurde ihr bisheriger Leiter Jené Halabi mit einem Sonder-Sonderpreis verabschiedet, der die Gruppe nach sechs Jahren an die neuen HdJ-Mitarbeiter Sören Wegner und Tom Rabe übergibt.

Tolle Projekte

Den zweiten Preis und damit 150 Euro nahm Alaida Hobbing entgegen. Die 19-Jährige hat in diesem Jahr ihr Abitur am Gymnasium Ohmoor gemacht und engagierte sich zwei Jahre lang als Chefredakteurin der Schülerzeitung „Anonym“, die in diesem Jahr den dritten Platz beim diesjährigen Hamburger Schülerzeitungspreis erlangte. Außerdem war sie in politischen Bereichen aktiv, initiierte am Gymnasium als britisch-deutsche Jugendbotschafterin eine Arbeitsgemeinschaft dazu und ist seit Februar Vorsitzende des Verbands Junge Medien Hamburg.

Alle zwei Jahre wird der Jugend-Oscar in Niendorf verliehen, für den in den Monaten zuvor Vorschläge für Preisträger gesammelt werden Foto: moe

Der Jugend-Oscar 2016 und damit der mit 250 Euro dotierte erste Preis ging an Franziska Lohrengel und Louisa Hadadi, die sich außerordentlich im Sozialen Projekt des Gymnasiums Bondenwald – das vorab den Sonderpreis des Jugendforums gewann – einbringen. „Ihr seid tolle Vorbilder für andere und setzt positive Signalen für Mitmenschlichkeit“, lobte Marc Schemmel. Die Projekt-Teilnehmer organisieren wöchentlich gemeinsame Sportstunden mit im Stadtteil lebenden Flüchtlingen (das Wochenblatt berichtete) und vielfältige Spendenaktionen, wie dem Nepal-Basar am Gymnasium oder Spendenlauf für Viva con Agua. Darüber hinaus brachten sich Franziska und Louisa bei der Verwirklichung von Niendorfs erstem Benefizlauf im Gehege ein und leisteten im Rahmen der Politik-Planspiele von Model- United-Nations ihren Beitrag zur Völkerverständigung. „Natürlich macht uns die Auszeichnung extrem stolz“, so die beiden jungen Frauen. „Wir hoffen, dass noch viel mehr Leute erkennen, dass es gar nicht aufwendig ist, anderen zu helfen und dass es richtig viel Spaß bringt.“ moe

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