In seinem Blog www.china- revisited.de berichtet Joerg Kilian ausführlich über seine Erlebnisse und Eindrücke

Ein Lokstedter in China

Impressionen von Bürgerhaus-Leiter Joerg Kilian

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Bis Mitte Dezember lebt Joerg Kilian, Vorsitzender des Bürgerhauses Lokstedt, in Peking und berichtet im Niendorfer Wochenblatt, wie sich China seit seinem letzten Aufenthalt verändert hat und was so ganz anders ist als in Hamburg.

 

Berufliche und familiäre Gründe haben Kilian für eine längere Auszeit nach China gelockt. „Wenn man nicht hier ist, kann man überhaupt nicht begreifen, was in diesem Land abgeht“, resümiert er nach den ersten Tagen. Lokstedt hat er mit dem Pekinger Stadtteil Chaoyang getauscht, eines der ersten Viertel, in dem nach Gründung der Volksrepublik Ausländer wohnten. Hier befinden sich auch das alte Botschaftsviertel und das erste Hochhaus Pekings, das zu seiner Erbauung 1987 mit 101 Metern das höchste der Stadt war.

Von seinem Fenster im 21. Stock eines Apartmenthauses  blickt Joerg Kilian im Norden auf den Ritan-Park, einen der schönsten Pekings. Rund um die Tempelanlage von 1530 wächst eine faszinierende  Vegetation mit Pappeln, Ginkos, Robinien, Tujen, Ahorn, bis zu 300 Jahre alten Zypressen, Lotusblumen und vieles mehr. Hier beginnt der Lok- stedter seinen Tag beim Joggen und ist begeistert von der großen Bewegungsfreude der Chinesen: „Auf einem 1 200 Meter langen Rundkurs sind morgens nicht nur Jogger unterwegs, sondern auch aktive Spaziergänger – manche gehen sogar rückwärts!“ Auch Tai Qi und Qi Gong werden hier praktiziert, es wird Seil gesprungen und getanzt. mf

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