Wichtige Akteure bei Pro Niendorfer Gehege: Inge Bornemann (Beisitzerin), Ulf Steinhop (Kassenprüfer), Susanne Egbers (Vorsitzende), Ehrenmitglied Hans-Joachim Jürs (Gründungsvorstand), Manfred Körner, Ehrenmitglied Lucian Neitzel (Gründungsvorstand, hintere Reihe von li.), Axel Thiemann (Beisitzer, vorn li.) und Herwyn Ehlers (2. Vorsitzender, vorn re. ) Foto: moe

Schützer und Wächter

Der Verein Pro Niendorfer Gehege feiert fünfjähriges Bestehen

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„Sie geben dem Wald eine Stimme und setzen Ausrufezeichen“, gratulierte Förster Sven Wurster dem Verein Pro Niendorfer Gehege zum fünfjährigen Jubiläum Mitte September.

 

2011 trafen sich über 100 Mitstreiter zur Gründung des Vereins, in dem sich mittlerweile 222 Wald-Freunde engagieren. Sie verstehen sich als Schützer und Wächter des Niendorfer Geheges und der angrenzenden Feldmarken und stehen dafür im ständigen Dialog mit Politik, Verwaltung und Wald-Akteuren.

„Einer unser ersten Erfolge war das Aufstellen von 40 Bänken zum Verweilen im Gehege“, so Vorstandsmitglied Inge Bornemann. Neben der Finanzierung durch Eigen- und Sondermittel setzte der Verein dabei auch auf eine nachhaltige Lösung, in dem für den Bau der Sitzgelegenheiten gefälltes Gehege-Holz verwendet wurde. Auch die Sanierung der oft vom Regen strapazierten Gehege-Wege sind eine Herzenssache und konnte dank Spenden stellenweise schon vorgenommen werden (das Niendorfer Wochenblatt berichtete). „Was uns auch viel beschäftigt, sind die oft auf den ersten Blick nicht so sichtbaren Dinge“, so Inge Bornemann. So haben die Mitglieder bei den Umsetzungen des politisch veranlassten Gesamtkonzepts für das Gehege nicht locker gelassen. „Wir sind hartnäckig geblieben, haben immer wieder die Maßnahmen eingefordert“, sagt die Beisitzerin.

Auch bei den Gesprächen mit dem Flughafen bezüglich des Baumschnitts in der An- und Abflugschneise war der Verein mit von der Partie. „Da wir Vorstandsleute vom Fach haben, hat unsere Stimme noch mehr Gewicht“, so Bornemann.

Momentan steht der Verein im  im engen Kontakt mit Via Solutions Nord, bezüglich der naturnahen Gestaltung des für den A7-Ausbau notwendigen Rückhaltebeckens. „Uns geht schließlich um den Erhalt des ursprünglichen Landschaftsbildes“, stellt Bornemann klar.

Begleiten, nachfragen, anstoßen – das hat sich der Verein auf die Fahne geschrieben. Deshalb haben die Mitglieder auch die Planungen rund um die neu in städtischer Hand befindliche Wiese südlich der Straßen Am Ree und Hirschsprung im Visier: „Dort darf nicht gebaut werden, sondern muss die Natur schalten und walten können!“ moe

 

Wer will mitmachen?

 

Die 222 Mitglieder freuen sich immer über weitere Mitstreiter und auch über ehrenamtliche Arbeit. Der Mitgliedsbeitrag beläuft sich auf einen Euro pro Monat. Infos im Internet: www.pro-niendorfer-gehege.de

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