Das Miteinander pflegen Bürgerverein-Vorsitzender Roland Heintze (CDU, Mitte) mit Vorstandskollegen und Mitgliedern Fotos: mf

Empfang und Jubiläum

Der Bürgerverein Hoheluft-Großlokstedt wurde 120 Jahre alt

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Seinen 120. Geburtstag feierte der Bürgerverein Hoheluft- Großlokstedt von 1896 am Sonntag  mit einem Herbstempfang im Freizeitzentrum Schnelsen (FZS). Rund 90 Mitglieder und Gäste aus Vereinen, Politik und Stadtteil-Institutionen kamen miteinander ins Gespräch.

 

„Bürgervereine sind der direkte Transportweg für politische Prozesse. So lange sie gesund sind, wird der desintegrierten Gesellschaft entgegen gewirkt“, findet  Rüdiger Kruse (CDU), Mitglied des Deutschen Bundestages, der unter den Gratulanten im FZS war.

Eine gesund-konstante Mitgliederzahl von rund 300 konnte der Vorsitzende Roland Heintze (CDU) seinem Bürgerverein Hoheluft-Großlokstedt von 1896 attestieren. Doch es gibt Nachwuchsschwierigkeiten: „Wir müssen neue Menschen im Stadtteil ansprechen, es werden ja immer mehr. Auch wer Ideen für ein lebendiges Miteinander und mehr Leben auf der Straße hat, kann jederzeit zu unseren öffentlichen Vorstandssitzungen kommen.“

Über die lange Tradition des Vereins, die in der Gründung des Lokstedter Bürgervereins 1888 und dem acht Jahre später gegründeten Bürgerverein Hoheluft wurzelt, wollte Heintze gar nicht lange referieren sondern rief die Gäste zum Austausch ihrer Geschichten untereinander auf. Denn auf das Pflegen des Miteinanders kommt es dem Bürgerverein an. Das sehen auch   Dorle und Hans-Christian Engelke aus Lokstedt so, die jüngst beigetreten sind: „Es ist  auch wichtig, sich auf politischer Ebene einsetzen zu können“, findet Neu-Mitglied Hans-Christian Engelke. Besonders das Thema Verkehr bewegt ihn: „Die Niendorfer Straße ist eine richtige Schnellstraße geworden!“  Mit der Geschichte Schnelsens fühlt sich Christian Holst tief verwurzelt, der vor vier Jahren im Bürgerverein als Schriftführer aktiv wurde: „Ich bin hier aufgewachsen und mit dem Stadtteil verbunden. Schnelsen ist immer noch ein Dorf, ich möchte etwas zurückgeben.“   mf

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