Der Schnelsener Moorteich soll ökologisch aufgewertet werden Foto: cs

Der Moorteich wird aufgewertet

Arbeiten am Schnelsener Gewässer sind gestartet

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Der Schnelsener Moorteich östlich des Kulemannstiegs bietet mit seiner großen, wenig beschatteten Oberfläche, seiner geringen Ufervegetation und der relativ eintönigen Ufergestaltung nur wenig ökologisch ansprechende Strukturen. Das soll nun anders werden.

 

Das Fachamt Management des öffentlichen Raumes im Bezirksamt Eimsbüttel will das Regenrückhaltebecken umfangreich umgestalten. Für die Arbeiten, die eigentlich in den nächsten Tagen starten sollen, sind rund zwei Monate angesetzt. Ziel ist es, für den künstlich angelegten Teich, gemäß der EG-Wasserrahmenrichtlinie, ein sogenanntes „gutes ökologisches Potenzial“ zu erreichen. Dazu sollen unter anderem in der Mitte des Sees zwei schwimmende, jeweils 200 Quadratmeter große Inseln angelegt, an der schwimmenden Tauchwand ein 30 Meter langer und 50 Zentimeter breiter Pflanzvorhang angebracht, am Ostufer des Teichs eine etwa 100 Quadratmeter große Röhrichtzone geschaffen und der nördliche Uferbereich umfangreich bepflanzt werden.

Auf diese Art und Weise entsteht ein neuer Lebensraum für Insekten, eine zusätzliche Brut- möglichkeit für Wasservögel, ein Unterstand für Fische sowie Baumaterial und Nahrung für Tiere. Während der Arbeiten ist der benachbarte Wanderweg teilweise nur eingeschränkt nutzbar. cs

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