Sind gespannt, wie die erste Ü60-Party ankommt (v. re.): die Ehrenamtlichen Gudrun Kampf, DJ Ulli Kammigan, Elke Malik und Helga Harms sowie Initiatorin Kirsten Leischel Foto: bk

Gut drauf sein bei der Ü60-Party

Die Premiere steigt am Sonnabend, 1. Oktober, mitten in Niendorf

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Über 60 kann man nirgends mehr ausflippen? Doch! Am Sonnabend, 1. Oktober steigt die erste Niendorfer Ü60-Party.

 

Initiatorin ist Kirsten Leischel, Mitarbeiterin der evangelischen Kirchengemeinde, die auch schon den erfolgreichen Kulturclub ins Leben rief, bei dem sich Leute über 60 für Unternehmungen verabreden. Nun soll sich das Gemeindehaus bei der Barockkirche in eine Disco verwandeln – natürlich auch für kirchenferne Musik-Fans und Leute aus den Nachbarstadtteilen.

Getanzt wird zu Hits aus mehreren Jahrzehnten, von Elvis bis Abba. DJs sind der Niendorfer Ulli Kammigan und Leischel-Ehemann Frank Zonza, der in Eimsbüttel in der kirchlichen Jugendarbeit tätig ist. Anders als „damals“ kommt die Musik aus dem Computer, nicht mehr aus schwarzem Vinyl.

Vorbild sind ein bisschen die beliebten Hamburger „Faltenrock“-Partys, die seit 2011 veranstaltet werden – für Ältere, die „abhotten“ wollen, denn die heutige Ü60-Generation ist noch viel aktiver als ihre Vorgänger.

Ulli Kammigan: „Die Leute können auch gern einzeln kommen. Wer nicht so gern tanzt, kann sich an der lauten Musik erfreuen, mit dem Fuß wippen oder einfach was trinken und Atmosphäre schnuppern.“ Bier, Wein und Erfrischungsgetränke sind im Angebot, und der Eintritt ist moderat. Gespielt werden hauptsächlich internationale Hits, aber auch ein paar deutsche Klassiker wie „Marmor, Stein und Eisen bricht“ dürfen nicht fehlen. Das zwölfköpfige Vorbereitungsteam freut sich auf viele Gäste. Und wer vielleicht erst 59 ist, braucht nicht traurig zu sein: in Begleitung eines „Erwachsenen“ kommt man trotzdem rein.  bk

 

Ü60-Party, Sa., 1.10., 19 bis 22 Uhr, Gemeindehaus Niendorfer Marktplatz 3a

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