Rotsünder Viele Autofahrer übersehen die neue Ampel an der Paul-Sorge-Straße Foto: cs

Diese Ampel wird übersehen

Ein Provisorium an der Paul-Sorge-Straße sorgt für Probleme

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Der barrierefreie Ausbau der U-Bahn-Station Joachim-Mähl- Straße in Niendorf ist in vollem Gange. Die große Baustelle entlang der Paul-Sorge- Straße ist nicht zu übersehen. Doch nun sorgen die provisorischen Ampeln, die Fußgänger und Autofahrer eigentlich sicher um die Arbeiten herumleiten sollen, für Ärger unter Anwohnern.

Das Problem: Die Ampeln werden offensichtlich von vielen Autofahrern übersehen. Diese halten daher nicht bei Rot, sondern setzen ihre Fahrt in teils hohem Tempo unbeirrt fort. Eine gefährliche Situation, besonders für Kinder und Mütter mit Kinderwagen, die auf den Überweg angewiesen sind.

Bei Rot drüber

„Auch bei uns haben sich deswegen bereits Bürger beschwert“, berichtet Ingo Naujokat vom zuständigen Polizeikommissariat (PK 24). Die Polizei habe die Situation vor Ort deshalb mehrfach überprüft. Beim jüngsten Ortstermin, bei dem auch einige Anwohner dabei waren, konnten gleich mehrere Autofahrer in kurzen Abständen dabei beobachtet werden, wie sie die rote Baustellenampel mit ungedrosselter Geschwindigkeit überfuhren.

Vorsichtig fahren!

„Die zuständige Dienststelle der Verkehrsdirektion ist informiert und wird die Lichtschaltanlage unverzüglich überprüfen“, betont Thomas Piper, Leiter der Abteilung Prävention und Verkehr beim PK 24 in Niendorf. Er bittet dennoch alle Autofahrer im Bereich der Joachim- Mähl- Straße  besonders umsichtig zu fahren. cs

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