Sinas wunderbare Radtour um die Welt

Von Niendorf bis nach China – und es geht noch weiter

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Seit dem 1. April ist die abenteuerlustige Niendorferin Sina Christmann mit dem Rad unterwegs. Jetzt hat sie es bis in die chinesische Provinz Henan geschafft.

 

„Sina ist jetzt drei Monate in einem Shaolin-Kloster und lernt dort die Sprache Mandarin und Kung Fu und Tai Chi“, berichtete Mutter Bärbel dem Niendorfer Wochenblatt. Im April war die Tochter Richtung Kaliningrad und Moskau aufgebrochen und hatte unterwegs schon etliche deutsche Radfahrer getroffen, mit denen sie dann einzelne Etappen gemeinsam fuhr.

Von Moskau aus nahm sie eine kleine „Abkürzung“: mit der Transsibirischen Eisenbahn nach Irkutsk, inklusive Fahrradtransport in der dritten Klasse. In der Mongolei mit traumhaft schöner Landschaft ließ sie ihr Rad eine Woche stehen und fuhr bei einem deutschen Ehepaar im VW Bully mit.

Dann wurde Sina Christmann für ein paar Tage stolze Besitzerin eines eigenen Kamels, erworben für 850 US-Dollar. Bärbel Christmann: „Ein genügsames Tier. Ernährt sich von Sträuchern am Wegesrand.“ Kamel verkauft, weiter per Rad. Wüste Gobi, schieben. Hitze.

Da tauchen zwei Biker aus Konstanz (!) auf. Sie versorgen die schon reichlich verbrannte Niendorferin mit Wasser und Sonnencreme. Dauernd nette Leute, die ihr weiterhelfen – diese Erfahrung hat Sina Christmann auf ihrer Mammut-Tour schon oft gemacht, zum Beispiel in einem Dorf irgendwo in China.

Bärbel Christmann: „Sina wollte nur an einer Tankstelle Wasser kaufen und wurde dann bewirtet wie ein Familienmitglied.“ Von China aus soll es noch weitergehen nach Vietnam und Indonesien und zum „Work and Travel“ nach Australien. Danach geht es irgendwann und irgendwo in Amerika weiter, und irgendwann 2018 ist die Weltenbummlerin wohl mal wieder in Niendorf. bk

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