Führte in das Thema ein Rednerin Dietlind Jochims, Flüchtlingsbeauftragte der Nordkirche informierte über die Situation in Hamburg allgemein Foto: cs

Willkommenskultur betont

Stadtteilkonferenz - Burgwedel will Integration seiner Flüchtlinge vorantreiben

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Mit der Situation geflüchteter Menschen, insbesondere in den beiden Einrichtungen am Flagentwiet und der Pinneberger Straße, hat sich die Stadtteilkonferenz Burgwedel jüngst auf einer erweiterten Sitzung beschäftigt.

 

Mit von der Partie waren unter anderem Vertreter der Jugendclubs, des Kinder- und Familienzentrums (KiFaz), der Bezirksverwaltung, der Evangelisch- Lutherischen Kirchengemeinde Schnelsen sowie der Flüchtlingseinrichtungen selbst.

Für die Einführung in das Thema zeichnete die Flüchtlingsbeauftragte der Nordkirche, Dietlind Jochims, verantwortlich. Die Pastorin informierte über den rechtlichen Hintergrund sowie die allgemeine Flüchtlingssituation in Hamburg. Im Anschluss berichteten Daniel Kiefer von der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung Flagentwiet sowie Lila Grunow vom Camp an der Pinneberger Straße über positive Entwicklungen und Probleme in den ihnen anvertrauten Einrichtungen.

Besonders letztere hatte überwiegend Erfreuliches zu vermelden. „Die Kinder aus unserem 2014 eröffneten Camp sind bereits gut integriert und sprechen hervorragend Deutsch. Bei den Eltern sind die Sprachkenntnisse noch recht unterschiedlich“, so Grunow. Dank der zahlreichen Ehrenamtler könnten außerdem viele tolle Angebote, von Fußball und Schach über einen Chor und Deutschunterricht bis hin zu Bastelgruppen und Fahrradwerkstatt, angeboten werden. Dringender Bedarf bestehe indes für Nachmittagsangebote für Kinder sowie und vor allem an Dolmetschern, die die Bewohner des Containerdorfs zu Behördengängen und Arztbesuchen begleiteten.

In Gruppen

In einem zweiten Teil der Stadtteilkonferenz ging es schließlich in verschiedenen Arbeitsgruppen vor allem um die Frage, wie eine Integration von geflüchteten Menschen in die bestehenden Angebote der Einrichtungen und in den Stadtteil gelingen könne und welcher Unterstützung es neben der großen Hilfe durch Ehrenamtliche bedürfe. Themen waren dabei insbesondere die Situation von Kindern, Schwangeren aber auch kranken und pflegebedürftigen Menschen, für die die räumliche Situation oft besonders schwierig ist. cs

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